Boot vermutlich überladen

Mindestens 17 Tote bei Bootsunglück im Südsudan

Bei einem Bootsunglück im Südsudan sind mindestens 17 Menschen ums Leben gekommen.

Juba - Das Boot kenterte in den Sümpfen des Weißen Nils auf dem Weg nach Bor, der Hauptstadt des Bundesstaats Jonglei, wie ein örtlicher Behördensprecher am Freitag berichtete. Mit 30 Passagieren und reichlich Fracht sei das Boot vermutlich überladen gewesen. 13 Passagiere überlebten das Unglück vom Donnerstagabend, fünf davon wurden verletzt.

Wegen des anhaltenden Bürgerkriegs im Südsudan und der desolaten Infrastruktur sind der Nil und sein Sumpfgebiet oft der wichtigste Transportweg für Menschen und Waren. Der Wasserpegel im Sumpfgebiet ist oft nicht sehr hoch, doch die meisten Südsudanesen können nicht schwimmen.

dpa

Rubriklistenbild: © AFP

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