Hauptangeklagter gesteht

Millionenbeute bei Geldtransporter-Überfällen

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Vor dem Landgericht in Hagen hat der Hauptangeklagte ein Geständnis abgelegt. Foto: Marius Becker

Innerhalb von 20 Jahren werden 15 Geldtransporter überfallen, die Täter erbeuten Millionen. Jetzt stehen sieben Männer vor Gericht. Es geht um Raub und Mordversuch.

Hagen (dpa) - Im Hagener Prozess um 15 Raubüberfälle auf Geldtransporter mit Millionenbeute hat der Hauptangeklagte ein Geständnis abgelegt. Der 48-Jährige gab zum Auftakt vor dem Landgericht der Stadt in Nordrhein-Westfalen zu, zwischen 1997 und 2017 an 14 Taten beteiligt gewesen zu sein.

Bei den Überfällen unter anderem in Düsseldorf und Dortmund wurde teilweise mit Sturmgewehren auf die Reifen, die Scheiben und den Motorraum der Transporter geschossen. Mehrfach wurden Fahrer von Glassplitters verletzt. In einigen Fällen hatten die Täter außerdem eine Panzerfaust-Attrappe dabei. Insgesamt sollen die sieben angeklagten Männer rund fünf Millionen Euro erbeutet haben. Die Anklage lautet auf Raub und teilweise auch auf Mordversuch.

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