Auf dem Heimweg

Messerattacke auf Schüler in China - Angreifer tötet sieben Kinder

In China sind Schüler Opfer von einer Messerattacke geworden. Sieben Kinder sind bei dem Angriff ums Leben gekommen, viele wurden verletzt.

Mizhi - Bei einer Messerattacke an einer chinesischen Mittelschule sollen sieben Schüler ums Leben gekommen sein. Zwölf weitere seien in der Stadt Mizhi in der nördlichen Provinz Shaanxi verletzt worden, wie die staatliche „Volkszeitung“ am Freitag unter Berufung auf lokale Behörden berichtete. Der Täter habe die Schüler am Abend nach dem Unterricht angegriffen.

Die Mittelschüler seien am Freitag auf dem Heimweg in der östlichen Provinz Shaanxi im Norden des Landes angegriffen worden, teilten die Behörden im Bezirk Mizhi am Freitag mit. Der mutmaßliche Täter wurde festgenommen.

Die zwölf verletzten Kinder seien ins Krankenhaus gebracht worden. Nähere Angaben zu dem Angriff mit sieben Todesopfern machten die Behörden nicht. Ein Polizeibeamter sagte der Nachrichtenagentur AFP, die Ermittlungen liefen.

Wie Huashang Daily berichtet, hat sich die Tat am Freitag um 18.10 Uhr (Ortszeit) ereignet. Augenzeugen sollen gesehen haben, wie der Angreifer auf die Schulkinder wartete und dann auf sie zu stürmte. Die Opfer sollen hauptsächlich Mädchen gewesen sein, denn die Jungen konnten „schneller rennen“. Der Täter sei in Gewahrsam genommen worden, hieß es. Die Hintergründe der Tat bleiben unklar.

In China kommt es immer wieder zu ähnlichen Vorfällen. 2016 hatte ein Mann in einer Schule mehrere Kinder mit einem Messer angegriffen und zehn von ihnen verletzt, anschließend nahm er sich das Leben.

2014 erstach ein Mann in einer Schule, die seine Tochter nicht aufnehmen wollte, drei Kinder und einen Lehrer. Ein Jahr zuvor tötete ein Mann vor einer Schule in Shanghai zwei Verwandte und elf andere Menschen, darunter sechs Kinder.

Neue Meldung vom 20. Juli

Ein Messerangriff hat sich am 20. Juli auch in Lübeck ereignet. In der norddeutschen Stadt hat es nach ersten Erkenntnissen mehrere Verletzte gegeben.

afp/dpa/fm

Rubriklistenbild: © dpa / Daniel Bockwoldt

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