Treibstoff ausgelaufen

Mehr als 120 Tote nach Explosion von Tank-Lkw in Pakistan

+
Ein Krankenwagen in Pakistan im Einsatz. Foto: Shahzaib Akber/Archiv

In Pakistan verunglückt ein Tanklastwagen. Einige Menschen aus der Gegend versuchen, den auslaufenden Treibstoff abzuschöpfen. Der gerät in Brand, es kommt zu einem Inferno.

Islamabad - Die Explosion eines verunglückten Tanklastzugs in Pakistan hat nach Medienangaben mehr als 120 Menschen in den Tod gerissen. Das berichten nationale Medien unter Berufung auf Rettungskräfte.

Ein Polizeisprecher bestätigte der Deutschen Presse-Agentur, dass mehr als 100 Menschen ums Leben gekommen seien.

Den Medienberichten zufolge wurden darüber hinaus rund 40 Menschen bei der Katastrophe auf der Nationalen Schnellstraße bei Bahawalpur verletzt. Sie kamen in Krankenhäuser. Viele von ihnen hätten schwere Verbrennungen erlitten, so dass letztlich noch mehr Todesopfer befürchtet würden.

Der Lastwagen sei umgestürzt und der Treibstoff ausgelaufen, hieß es in den Medienberichten weiter. Menschen aus der Gegend seien zusammengekommen, um den Kraftstoff abzuschöpfen. Laut Augenzeugen rauchten einige Menschen in der Nähe. Das könnte das Inferno ausgelöst haben. Dutzende Fahrzeuge, darunter 75 Motorräder und vier Autos, seien in Brand geraten.

Die Verletzten seien in kritischem Zustand in verschiedene Krankenhäuser gebracht worden. Bei den meisten Verletzten sei die Körperoberfläche zu 70 Prozent verbrannt.

Kommentare

Meistgelesen

Horror auf Mallorca: Mann schießt mit Schrotflinte in Café um sich
Horror auf Mallorca: Mann schießt mit Schrotflinte in Café um sich
Schrecklicher Unfall: Auto fährt auf Gehweg - Einjährige tot
Schrecklicher Unfall: Auto fährt auf Gehweg - Einjährige tot
Sieben Kinder auf umgeklappter Rückbank - Polizei stoppt Auto
Sieben Kinder auf umgeklappter Rückbank - Polizei stoppt Auto
U-Bahn-Schubser mehrfach durch Gewalttaten aufgefallen
U-Bahn-Schubser mehrfach durch Gewalttaten aufgefallen
Volksfest-Randale und sexuelle Übergriffe in Schwaben
Volksfest-Randale und sexuelle Übergriffe in Schwaben