Auf den Galápagos-Inseln

Erfolg: Mehr als 5000 Riesenschildkröten geschlüpft

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Es dauert etwa 60 Tage, bis die Riesenschildkröten schlüpfen. (Archivbild)

Quito - Riesenschildkröten kämpfen weltweit ums Überleben. Das Brutprogramm auf den Galápagos-Inseln vermeldet zur beginnenden Brutsaison, dass seit 1965 rund 5000 Schildkröten geschlüpft sind.

Auf den Galápagos-Inseln sind seit 1965 mehr als 5000 Riesenschildkröten geschlüpft. Dies sei ein Erfolg für das Brutprogramm auf der Insel Santa Cruz, sagte das Umweltministerium in Ecuador am Mittwoch (Ortszeit) anlässlich des Beginns der diesjährigen Brutsaison. Mit dem Programm versucht Ecuador, die Tiere vor dem Aussterben zu bewahren.

Die Biologen sammeln jedes Jahr Schildkröteneier ein, die in Brutkästen kommen. Für 2015 hoffen die Wissenschaftler im Galápagos-Nationalpark, der mehrere Inseln umfasst, etwa 300 Schildkröteneier einzusammeln.

Es dauert etwa 60 Tage, bis die Schildkröten schlüpfen. In der freien Natur graben die Tiere mehrere Tage lang eine bis zu 40 Zentimeter tiefe Grube, in die sie ihre Eier ablegen, erklärte das Ministerium. Geschützt werden die Eier mit einer Paste aus Urin und Exkrement. Studien zufolge bestimmt die Temperatur im Nest das Geschlecht: Bei 29,5 Grad schlüpfen Weibchen, bei 28 Grad Männchen.

Die Galápagos-Inselgruppe im Pazifik etwa 1000 Kilometer westlich von Ecuador ist Unesco-Welterbe. Damit will die UN-Organisation auch Landschaften von außergewöhnlichem Wert schützen.

dpa

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