Einen Monat nach Geiselnahme

Paris: Mann will israelische Flagge an Anschlagsort verbrennen

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gedenken vor dem Supermarkt, in dem am 9. Januar vier Menschen erschossen wurde. Einen Monat später hat ein Mann versucht, dort eine israelische Flagge zu verbrennen.  

Paris - Einen Monat nach der islamistischen Attentatsserie von Paris hat ein Mann am Montag versucht, eine israelische Flagge vor einem der Anschlagsorte zu verbrennen.

Der Mann wurde vor dem jüdischen Supermarkt im Osten von Paris festgenommen, in dem ein Islamist bei einer Geiselnahme am 9. Januar vier Menschen erschossen hatte, wie die Polizei mitteilte. Der 38-jährige Mann ist bei der Polizei vor allem wegen Sachbeschädigung bekannt.

Der Islamist Amédy Coulibaly, der zuvor eine Polizistin südlich von Paris erschossen hatte, war am 9. Januar in den jüdischen Supermarkt eingedrungen. Dort nahm er zahlreiche Geiseln und erschoss vier von ihnen, bevor er selbst bei einem Polizeieinsatz getötet wurde. Er war Gesinnungsgenosse der beiden Islamisten Chérif und Said Kouachi, die am 7. Januar bei einem Anschlag auf die französische Satirezeitung "Charlie Hebdo" insgesamt zwölf Menschen getötet hatten. Auch die Kouachi-Brüder wurden zwei Tage später von der Polizei erschossen.

AFP

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