Katastrophe in Duisburg 2010

Loveparade-Prozess: Aussage Ex-Oberbürgermeister

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Eine Fußgängerin läuft durch den Tunnel, an dessen Ausgang 21 Menschen während der Loveparade getötet wurden.

Im Prozess um die Loveparade-Katastrophe mit 21 Toten und Hunderten Verletzten soll heute Vormittag der frühere Duisburger Oberbürgermeister Adolf Sauerland als Zeuge aussagen.

Düsseldorf/Duisburg - Der CDU-Politiker war nach der tödlichen Massenpanik 2010 massiv in die Kritik geraten, weil er nicht die politische Verantwortung für das Unglück übernehmen wollte.

Im Februar 2012 stimmten die Duisburger in einem Bürgerbegehren mit großer Mehrheit für seine Abwahl. Sauerland zog sich anschließend aus der Öffentlichkeit weitgehend zurück.

Der Prozess gegen sechs Mitarbeiter der Stadt Duisburg und vier Beschäftigte des Veranstalters Lopavent hatte im Dezember begonnen. Die Staatsanwaltschaft wirft ihnen unter anderem fahrlässige Tötung vor. Aus Platzgründen findet der Prozess in einer Kongresshalle in Düsseldorf statt. Bei der Loveparade am 24. Juli 2010 in Duisburg starben im Gedränge 21 Menschen, mindestens 652 wurden verletzt.

dpa

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