Schleswig-Holstein

Landwirt soll 189.000 Euro für kurze Straße zahlen 

Es ist nur ein kurzes Stück, doch es ist ganz schön teuer: 189.000 Euro soll ein Landwirt in Schleswig-Holstein für den Straßenausbau zahlen. Ursprünglich sollte der Mann 222.000 Euro zahlen.

Lütjenburg - Rekordverdächtiger Straßenausbau-Beitrag in Schleswig-Holstein: Ein Landwirt aus Lütjenburg bei Plön soll 189.000 Euro für den Ausbau eines kurzen Stücks Straße bezahlen. Das hat das Verwaltungsgericht Schleswig entschieden.

„Für mich war das wie ein Schlag ins Gesicht, ich bin schockiert“, sagte die Frau des Landwirts am Dienstag der Deutschen Presse-Agentur. „Das setzt einem zu.“ Ein Vergleichsangebot habe die Stadt abgelehnt. Zuvor hatten die „Kieler Nachrichten“ darüber berichtet.

Landwirt hätte noch viel mehr zahlen müssen

Ursprünglich hatte die Kleinstadt von der Familie mit zwei Kindern sogar 217.000 Euro haben wollen. Sie klagte dagegen vor dem Verwaltungsgericht in Schleswig. Die Familie hat über ein weiteres Vorgehen noch nicht entschieden. Lütjenburgs Bürgermeister wollte keine Stellungnahme zu dem laufenden Verfahren abgeben. Nach Angaben der Zeitung hatte die Stadt 2011 eine etwa einen Kilometer lange Strecke ausbauen lassen, die an den Äckern der Familie vorbeiführt.

Zu der Frage, ob der Betrag möglicherweise ein Spitzenwert für ganz Deutschland für eine entsprechende Strecke ist, konnte eine Sprecherin des Deutschen Städtetags keine Angaben machen.

dpa

Rubriklistenbild: © picture alliance / dpa

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