Karibik-Paradies in Gefahr 

Kuba bringt Tausende Urlauber vor Hurrikan „Irma“ in Sicherheit

+
Der Hurrikan fegte unter anderem über die Karibikinsel Saint Martin hinweg - und hinterließ ein Schlachtfeld der Zerstörung. 

Mit unbändiger Zerstörungswut nimmt der womöglich schlimmste Sturm in der Geschichte des US-Bundesstaats Kurs auf Florida. In Kuba wurden unterdessen tausende Touristen in Sicherheit gebracht.

Havanna - Vor der Ankunft von Hurrikan „Irma“ bringen die kubanische Behörden Tausende Touristen in Sicherheit. Mehr als 36 000 Urlauber werden von der besonders gefährdeten Nordküste an sicherere Orte gebracht, wie am Donnerstag das staatliche Fernsehen berichtete. Die ausländischen Touristen sollen in anderen Hotels untergebracht werden, kubanische Urlauber werden nach Hause geschickt. „Irma“ sollte in der Nacht zum Freitag (Ortszeit) Kubas Nordküste streifen.

Millionen Touristen reisen jährlich nach Kuba

Kuba ist eines der beliebtesten Urlaubsziele in der Karibik. Im vergangenen Jahr besuchten vier Millionen Touristen das Land. Die Urlauber kommen vor allem aus Kanada, den USA, Deutschland, Italien, Frankreich, Großbritannien und Spanien.

Im Oktober vergangenen Jahres hatte Hurrikan „Matthew“ den Osten Kubas getroffen. Er verursachte schwere Schäden. Todesopfer gab es allerdings nicht, weil die Behörden die besonders gefährdeten Gebiete zuvor evakuiert hatten. Aktuelle Neuigkeiten rund um den zerstörerischen Hurrikan erhalten Sie hier

dpa

Kommentare

Meistgelesen

Vogelgrippe-Gefahr noch nicht gebannt
Vogelgrippe-Gefahr noch nicht gebannt
Mutmaßlicher Kindermörder wieder in Hamburg
Mutmaßlicher Kindermörder wieder in Hamburg
Wir müssen reden! Denn der Schiri eines U14-Spiels rief in Todesangst die Polizei  
Wir müssen reden! Denn der Schiri eines U14-Spiels rief in Todesangst die Polizei  
Polizei warnt vor Kriminellen, die Martinslieder singen
Polizei warnt vor Kriminellen, die Martinslieder singen
Schüler in Tansania hebt Handgranate auf - sechs Kinder sterben
Schüler in Tansania hebt Handgranate auf - sechs Kinder sterben