Video alarmiert Behörden

Krokodil in Stausee auf Insel Kreta gesehen

Athen - In einem kretischen Stausee nahe der Stadt Rethymnon haben Feuerwehrleute ein zwei Meter langes Krokodil gesichtet. Ein Video von dem gefährlichen Reptil rief die Behörden auf den Plan.

Offenkundig ist das Krokodil nicht einheimisch, sondern wurde vermutlich von seinem Besitzer ausgesetzt", sagte ein Polizeisprecher am Sonntag der Nachrichtenagentur AFP. Feuerwehrleute entdeckten das gefährliche Tier am Samstag in einer künstlichen Eindämmung 15 Kilometer vor der Hafenstadt Rethymno im Norden Kretas.

Ein Lokalblatt veröffentlichte am Samstag auf seiner Website ein Video und ein Foto des Krokodils. Die Bilder bezeichnete der Beamte als glaubwürdig: Die Landschaft, in der das Krokodil zu sehen sei, sei die des Stausees.

Experten vom Museum für Naturgeschichte in Heraklion werden am Montag erwartet, um zu versuchen, das Krokodil einzufangen. Um die Anwohner der nahe gelegenen Dörfer zu schützen, sollte zudem ein Zaun aufgestellt werden, hieß es weiter von der örtlichen Polizei. Noch gebe es keine Panik in der Bevölkerung. Für Beunruhigung sorgten aber Gerüchte, wonach ein zweites Krokodil gesichtet worden sei.

dpa/afp

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