Mitten im Kölner Karneval

Polizist vor Straßenbahn geschubst - tot! Zwei Details machen den Fall noch unfassbarer

Die Domstadt ist geschockt: Mitten in der fünften Jahreszeit erschüttert ein Fall die Karnevalisten. Die Kripo ermittelt. 

Köln - Diese Nachricht erschütterte ganz Deutschland am Wochenende: Ein 32-jähriger LKA-Beamter wurde in der Nacht zum Samstag an der Haltestelle Chlodwigplatz getötet. Der Polizist aus Düsseldorf, der privat im Kölner Karneval unterwegs war, wurde vor eine KVB-Straßenbahn gestoßen und anschließend überrollt. Seine beiden Begleiter mussten das Unglück mitansehen. Mittlerweile konnte ein 44-jähriger Tatverdächtiger festgenommen werden. Er sitzt in U-Haft. 

Video: Die Meldung in den SAT1-Nachrichten ab 1:33

Zwei neue Erkenntnisse zur Tat

Wie der Kölner Express berichtet, konnten nun zwei erschütternde Details zur Tat ermittelt werden. Laut dem Express soll es sich bei dem Verdächtigen selbst um einen Rechtsanwalt aus der Domstadt handeln! 

Mitten im Kölner Karneval kam die traurige Nachricht. Viele Menschen in der Domstadt sind geschockt. 

Außerdem wurde jetzt bekannt, dass der Mann sich am Tatort selbst als Zeuge ausgab. Zunächst wurde gemeldet, der Täter sei in der Menschenmenge verschwunden. Tatsächlich aber hat er sich den ermittelnden Polizeibeamten sogar als Zeuge zur Verfügung gestellt. Auffällig: Bei der Vernehmung beschrieb er den Straßenbahn-Schubser ganz anders, als die beiden Begleiter des Opfers, die eine sehr ähnliche Täterbeschreibung abgaben. Offenbar wollte er die Kripo-Ermittler damit verwirren. Letztlich überführten ihn jedoch die Videoaufzeichnungen an der Haltestelle. 

Der Todesstoß sei kein Versehen gewesen, heißt es aus Ermittlerkreisen. Ob es zuvor einen Streit zwischen dem 44-Jährigen und dem Polizisten gab, ist noch nicht bekannt. 

mag

Rubriklistenbild: © dpa

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