Irrsinn an Berliner Gymnasium

Klassenfahrt nach New York kostet Steuerzahler 38 000 Euro

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Die Skyline von New York.

Berlin - Für eine Klassenfahrt nach New York haben Berliner Jobcenter einer Schulklasse eine Summe in mittlerer fünfstelliger Höhe bezahlt. Die Empörung ist groß. 

Das Geld für die Reise in die Millionenstadt an der Ostküste der USA, rund 38 000 Euro, kam aus dem Bildungs- und Teilhabepaket, mit dem Schüler aus Familien mit geringem Einkommen unterstützt werden, wie der Tagesspiegel am Mittwoch berichtete. Alle 15 Schüler des Englisch-Leistungskurses hätten die Förder-Voraussetzungen erfüllt. Höchstgrenzen gibt es in Berlin nicht.

Bildungssenatorin Sandra Scheeres (SPD) kritisierte die Entscheidung der Schule für die teure Fahrt. „Ich erwarte, dass Lehrkräfte und Schulen verantwortungsvoll die Ziele ihrer Klassenfahrten aussuchen und die Kosten in den Blick nehmen. Diese Fahrkosten sind entschieden zu hoch.“

Der Schulleiter sagte dem Blatt, die Genehmigung der Reise sei möglicherweise ein Fehler gewesen. „Ich habe einmal nachgegeben, und das war vielleicht einmal zu viel“. Rund 400 Euro könnten nun aber pro Schüler zurückgezahlt werden, weil die Reise etwas billiger ausgefallen sei als geplant.

dpa

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