Kirchen-Massaker in Texas

Todesschütze von Texas-Massaker gab Kindern Bibelunterricht

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Kirchen-Massaker in Texas: Todesschütze gab Kindern Bibelunterricht.

Der Amokschütze von Texas hat in einer Kirche von Sutherland Springs am Sonntag 26 Menschen erschossen. Dabei hatte der Attentäter selbst Bibelunterricht gegeben. 

Sutherland Springs - Devin K. hatte einst nach eigenen Angaben Bibelunterricht an einer Kirche im texanischen Kingsville gegeben, wie auf seinem „Linkin”-Profil zu lesen ist.

Doch das hinderte den 26-Jährigen nicht daran in einem Gotteshaus ein unfassbares Blutbad anzurichten und 26 Menschen – im Alter von fünf Jahren bis 72 – zu töten.

Amokschütze soll verheiratet gewesen sein

Der verheiratete Familienvater hatte sich, laut Angaben der Polizei, nach der Highschool 2009 für die US Air Force verpflichtet. Er diente ab 2010 als „Logistiker für Versorgung und Fracht” auf einem Stützpunkt in New Mexico. 2012 wurde er wegen tätlichen Angriffs gegen seine Frau Danielle und ihr gemeinsames Kind vor das Militärgericht gestellt. Das verurteilte ihn zu 12 Monaten Haft. 2014 wurde er dann unehrenhaft entlassen. Danach lebte er San Antonio-Vorort New Braunfels, 50 Kilometer vom Tatort Sutherland Springs entfernt. Seinen Job als Bibelschulen-Aushilfslehrer hatte er laut seines „Linkin”-Posts nur einen Monat.

Amokschütze war ein Waffennarr

Die Polizei untersucht auch, ob K. ein Mitglied einer rechten Miliz-Gruppe gewesen war. Auf Facebook hatte Kelley sich als Waffennarr geoutet. So zeigte er sich letzte Woche mit einem halbautomatischen AR-15 Gewehr, dass er als “Bad Bitch” beschrieb.

Um 11.20 Uhr wurde K. von einem Zeugen an der Valero-Tankstelle gegenüber der Kirche gesichtet. Er trug einen schwarzen militärischen Tarnanzug mit einem Munitionsguertel. Polizeisprecher Freeman Martin: „Er ist mit einem Gewehr in der Hand über die Strasse gelaufen. Er hat zwei seiner Opfer vor der Kirche erschossen. Dann ist er hinein und schoss weiter. Er hat innen 23 Menschen getötet und 20 verletzt.” 

Als K. auf der Kirche gelaufen kann, stellten sich ihm ein (bislang unbenannter) Nachbar mit einem Gewehr in den Weg und schoss auf K. Der ließ seine eigene Waffe – ein Ruger Sturmgewehr - fallen und flüchtete zu seinem Wagen. Anwohner Johnnie L. und der Nachbar nahmen in ihrem Auto die Verfolgung auf. L. gab später im örtlichen TV-Sender zu Protokoll: „Wir sind bis zu 160 km/h über die Landstraße und der Nachbar hat auf den Killer geschossen. Ich konnte ihn dann von der Straße abdrängen.“

K. verlor kurz darauf die Kontrolle über seinen SUV und krachte in einen Graben. Als die Cops eintrafen, fanden sie den Killer tot hinter dem Fahrersitz. Martin: „Bislang ist noch nicht geklärt, ob K. erschossen wurde oder Selbstmord begangen hat. Unsere Beamten haben noch weitere Waffen und möglichen Sprengstoff im Wagen gefunden.”

Alles Infos zum Kirchen-Massaker in Texas finden Sie hier in unserem News-Ticker.

S.D.

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