Junge wollte bessere Aussicht haben

Kind steckt mit Kopf in Gitter – Retter müssen Burgruine noch mehr zerstören    

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Ein fünf Jahre alter Junge hat rund eine Stunde lang mit seinem Kopf in einem Metallgitter auf einer Burgruine festgesteckt. Um ihn zu befreien, musste das Mauerwerk des Turms weiter zerstört werden. 

Reutlingen - Ohne professionelle Hilfe konnte er sich nicht mehr befreien. Nach Auskunft der Polizei vom Sonntag war das Kind mit seinen Eltern auf der Burgruine „Achalm“ in Baden-Württemberg unterwegs. Um besser vom Turm herunterschauen zu können, steckte es seinen Kopf durch die Gitterstäbe.

Der Junge blieb zwischen den Metallstäben stecken und konnte sich nicht mehr selbst befreien. Die

Feuerwehr und eine Höhenrettungsgruppe konnten das Kind nach einem recht aufwendigen Einsatz aus seiner misslichen Lage befreien. Der Junge blieb unverletzt, wurde aber vorsorglich in eine Klinik eingeliefert.

Für den Rettungseinsatz am Samstag mussten Teile des Mauerwerks mit technischem Gerät herausgebrochen wurden. Da der Turm dadurch erheblich beschädigt wurde und die Sicherheit für Besucher nicht mehr gewährleistet war, wurde der Bereich bis auf weiteres gesperrt.

dpa

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