Zweiter Insasse hat überlebt

Mit dem Auto in die Weser gestürzt - Junger Mann stirbt

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Ein 18-Jähriger starb bei dem Sturz in die Weser mit seinem Auto.

Brake - Sie waren zu zweit im Auto, als sie in Niedersachsen in die kalte Weser stürzten. Ein 18-Jähriger konnte stark unterkühlt gerettet werden, ein Gleichaltriger überlebte nicht.

Bei der Bergung des Wagens aus dem Fluss in Brake im Landkreis Wesermarsch fanden die Beamten am Donnerstag einen männlichen Leichnam, wie Polizeisprecherin Melissa Oltmanns sagte. Wie es zu dem Unglück kam, war zunächst völlig unklar.

In der Nacht zum Donnerstag hatte eine Lastwagenfahrerin Hilferufe in der Nähe eines Fähranlegers vernommen und die Polizei verständigt. Die Beamten fanden einen 18-Jährigen aus Wilhelmshaven völlig durchnässt und stark unterkühlt am Ufer der Weser. Der vermutlich angetrunkene Mann berichtete, dass er mit einem Bekannten in einem Auto unterwegs war. Der Polizei zufolge stand der 18-Jährige dermaßen unter Schock, dass bei seinen Aussagen viele Fragen offen blieben.

Noch in der Nacht suchte ein Hubschrauber mit Wärmebildkamera das Gebiet ab. Auch Seenotretter waren im Einsatz. Ein Sonarboot entdeckte im Wasser ein Objekt, das ein Auto sein könnte. „Die Bergung ist nicht einfach. Die Strömung ist sehr stark und man muss die Tide beachten“, erklärte Oltmanns zunächst.

Bei Tageslicht begannen dann die Bergungsarbeiten, der Schiffsverkehr musste vorübergehend eingestellt werden. „Taucher legten Gurte um das Fahrzeug“, berichtete die Polizeisprecherin. Danach wurde das Fahrzeug mit einem Kran hochgehoben. Als der Wagen an der Oberfläche war, entdeckten die Beamten die Leiche des zweiten jungen Mannes. Die genaue Identität des Toten war zunächst lange unklar. Weiterhin unbekannt sei, wer der Fahrer des Unfallwagens war, teilte die Polizei mit.

Das Fahrzeug sollte nun genau untersucht werden. Vielleicht gebe es Hinweise darauf, wie es zu dem Unglücksfall kam, sagte Oltmanns. „Wir wollen herausfinden, was passiert ist.“ Der stark unterkühlte 18-Jährige war zunächst noch im Krankenhaus. Er soll weiter befragt werden.

dpa

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