Trotz internationaler Proteste

Japaner machen wieder Jagd auf Wale

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Japanischer Walfänger im Südpolarmeer. Foto: Jeremy Sutton-Hibbert/Archiv

Tokio - Ungeachtet internationaler Proteste sind Japans Walfänger wieder in See gestochen. Zwei Schiffe legten vom Hafen Shimonoseki ab und wollen gut 100 Wale erlegen.

Die beiden Schiffe waren erst Ende März von einem Beutezug in der Antarktis zurückgekehrt, berichten japanische Medien. Dabei hatten die Walfänger 333 Zwergwale getötet. Während ihrer bis Ende Juli geplanten Jagd im Nordwest-Pazifik wollen sie gut 100 Wale erlegen.

Jedes Jahr machen die Japaner Jagd auf Hunderte von Walen - offiziell zu wissenschaftlichen Zwecken. Dies ist formal erlaubt, trotz des seit 1986 geltenden weltweiten Walfangmoratoriums. Die drittgrößte Volkswirtschaft der Welt verfolgt das erklärte politische Ziel, die kommerzielle Jagd auf Großwale wieder zuzulassen.  

dpa

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