Irre Aktion nach Skandal vor G20-Gipfel

Gratis Pommes für Polizisten - einzige Bedingung: „Bumsen“

Nach dem Sex-Skandal der Berliner Polizei vor dem G20-Gipfel in Hamburg folgt eine kuriose Aktion einer Berliner Curry-Bude. Die ganze Geschichte: 

Berlin - Diese Aktion sorgt für große Augen bei den Beamten in der Landeshauptstadt: Der Kreuzberger Kult-Imbiss „Curry 36“ spendiert den Berliner Polizisten am 1. und 2. Juli eine kostenlose Portion Pommes - unter einer Bedingung. 

Die Beamten müssen einfach nur das Kennwort „Bumsen“ nennen, um Pommes gratis zu bekommen. Die Aktion dürfte eine Anspielung auf die jüngste Aussage des Berliner Polizeisprechers Thomas Neuendorf sein. Dieser hatte nach der eskalierten Polizisten-Party in Hamburg (wir berichteten) kürzlich erklärt, dass bei der Feier auf einem abgeschlossenen Gelände jenseits der Öffentlichkeit „getrunken, getanzt, gepinkelt und ja scheinbar auch ‚gebumst‘ wurde“. Die Wortwahl des Polizeibeamten sorgte in den sozialen Netzwerken für große Begeisterung. 

Hintergrund: Mehr als 220 Berliner Polizisten wurden am Dienstag nach Hamburg geschickt. Bei einer Feier in einer Unterkunft in der Nähe von Bad Segeberg sollen zwei Beamte in der Öffentlichkeit Sex gehabt haben. Damit nicht genug: Eine Polizistin soll im Bademantel mit einer Dienstwaffe auf dem Tisch getanzt haben, Männer sollen im Außenbereich in einer Reihe stehend an einen Zaun uriniert haben. 

Die Hamburger Polizei schickte die Kollegen aus Berlin sofort wieder zurück. Am Mittwoch äußerte sich die Berliner Polizei dann öffentlich:

Wie viele Pommes „Curry 36“ tatsächlich rausgeben werden müssen, bleibt spannend. Der Post bei Facebook bekam bereits 8.000 Likes und wurde 4000 Mal geteilt.

mk

Rubriklistenbild: © picture alliance / dpa

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