Georg Ratzinger

Interview: „Domspatzen-Bericht entlastet den Papst-Bruder“

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Georg Ratzinger, der frühere Regensburger Domkapellmeister und Bruder des emeritierten Papstes Benedikt XVI.

Der Regensburger Domspatzen-Bericht zu den Missbrauchsfällen entlastet Papst-Bruder Georg Ratzinger. Das meint Autor und Historiker Michael Hesemann. Zum Interview.

Der Abschlussbericht zum Missbrauchskandal bei den Regensburger Domspatzen sorgt weiter für Diskussionen. Christian Weisnder, Sprecher der Reformbewegung „Wir sind Kirche“, erklärte nach Veröffentlichung gegenüber der Deutschen Presse-Agentur, er erwarte vom früheren Regensburger Bischof und heutigen Kardinal Gerhard Ludwig Müller sowie vom Domkapellmeister Georg Ratzinger, dem 93-jährigen Bruder des emeritierten Papstes Benedikt XVI., eine Entschuldigung. „Es würde dem Ansehen der katholischen Kirche sehr dienen, wenn Müller und Ratzinger ihr tiefes Bedauern über eigene Unterlassungen oder ihre damals falsche Einschätzung der Vorgänge ausdrücken würden.“

Die Vatikanzeitung „Osservatore Romano“ hingegen kritisierte, dass bei der Berichterstattung über Gewalt bei den Domspatzen mit „zweierlei Maß“ gemessen werde. Hinsichtlich der Übergriffe in Regensburg bezweifle niemand, dass es sich um „schändliche und beschämende Taten“ handle, die bestraft und in Zukunft verhindert werden müssten; auffällig sei aber der „Grad medialer Manipulation“, so die Autorin Lucetta Scaraffia, Historikerin und Mitglied des nationalen italienischen Bioethik-Komitees. „Die Angewohnheit, die katholische Kirche als Quelle aller Übel zu bezeichnen, ist schon Teil der Alltagserfahrung und bereitet die öffentliche Meinung darauf vor, das für normal zu halten“, schreibt Scaraffia.

Auch Fürstin Gloria von Thurn und Taxis meinte im Interview mit dem Bayerischen Rundfunk: „Man geht gerne auf die Kirche los und das ist ein gefundenes Fressen.“ Außerdem wies sie darauf hin, dass in ihrer Jugend „Schläge ein ganz normales pädagogisches Mittel“ gewesen seien, „um mit frechen Kindern, wie ich eines war, fertig zu werden.“ Sie fände es unfair, heutige Maßstäbe auf frühere Jahrzehnte anzuwenden, denn die Welt habe sich verändert. 

Domspatzen-Abschlussbericht: Das Fazit zu Georg Ratzinger

Im Zusammenhang mit den Berichten über die Missbrauchsfälle tauchte oft auch Papst-Bruder Georg Ratzinger auf. Völlig zu Unrecht, meint Autor und Historiker Michael Hesemann, der mit Ratzinger den Erinnerungsband „Mein Bruder der Papst“ verfasste (in 12 Sprachen übersetzt). „Ich muss Georg Ratzinger in Schutz nehmen“, sagt Hesemann, „denn all das hatte nichts mit ihm zu tun“, wertet er die Ergebnisse des Abschlussberichtes. 

Was genau steht in dem 440-seitigen Bericht, den der vom Bistum Regensburg mit der Aufklärung beauftragte Rechtsanwalt Ulrich Weber vorgelegt hat? Insgesamt 547 Regensburger Domspatzen wurden zwischen 1945 und Anfang der 1990er Jahre „mit hoher Plausibilität“ Opfer von Übergriffen, 67 Domspatzen sexuell missbraucht.

Im Abschlussbericht heißt es zu Georg Ratzinger, der von 1964 bis 1994 in Regensburg tätig war: „Zusammenfassend lässt sich also festhalten, dass von Domkapellmeister R. in vielen Fällen Formen körperlicher und psychischer Gewalt angewandt wurden. Gerade bei hoher Emotionalität konnte die Bestrafung für die Schüler dabei auch heftiger ausfallen. Trotzdem fällt im Gegensatz zu zahlreichen anderen Beschuldigten auf, dass viele Opfer die allgemeine Menschlichkeit von R. schätzten und deshalb in zahlreichen Fällen trotz Gewalt sogar positive Erinnerungen mit ihm verbinden.(Seite 218)

Georg Ratzinger (l), präsentiert zusammen mit dem kirchlichen Publizisten Michael Hesemann am 13. September 2011 in Regensburg (Oberpfalz) sein Buch "Mein Bruder, der Papst".

Im Interview erklärt Hesemann, wieso der Abschlussbericht zum Missbrauchsskandal bei den Regensburger Domspatzen Georg Ratzinger seiner Meinung nach entlastet. 

Herr Hesemann, der 440-Seiten-Bericht über die „Vorfälle von Gewaltausübung an Schutzbefohlenen bei den Regensburger Domspatzen“ gibt ein widersprüchliches Bild von Domkapellmeister Georg Ratzinger. Zum einen heben viele Schüler seine "Menschlichkeit" hervor. Zum anderen erscheint er auch als Choleriker und Perfektionist, der des Öfteren handgreiflich wurde, wenn ein Domspatz musikalisch keine Top-Leistung brachte. Wie werten Sie als sein Biograph diesen Abschlussbericht?

Michael Hesemann: Wenn man sich die Mühe macht und den ganzen 440 Seiten langen Bericht von vorne bis hinten liest, muss man sich doch eher fragen, weshalb der Name Georg Ratzinger überhaupt darin vorkommt. Ihm sind gerade einmal acht Seiten gewidmet und er wird deutlich von jedem Verdacht der Mittäter- oder Mitwisserschaft bei den schrecklichen Fällen sexuellen Missbrauchs freigesprochen. Auch die Gewaltexzesse an der Vorschule ereigneten sich außerhalb seiner Wirkungssphäre. Man kann ihm allenfalls vorwerfen, davon zu spät erfahren oder erste Andeutungen nicht ernst genug genommen zu haben.Das Domspatzengymnasium, auf dem er wirkte, wurde von praktisch allen Befragten als – so wörtlich – „Erlösung“, „Himmel“ und „bessere Welt“ empfunden. So stellt auch die breite Mehrheit seiner Schüler Georg Ratzinger ein ganz exzellentes Zeugnis aus, beschreibt ihn als „warmherzig“, „beliebt“, „aufrichtig“, „kompetent“ und „verständnisvoll“, als äußerst gutmütigen Lehrer, der die Jungs regelmäßig mit Kuchen, keksen und Bonbons versorgte und „immer von Trauben von Kindern umlagert“ war. Lediglich eine Minderheit beschwert sich über seinen Perfektionismus und seine hohe Emotionalität, die auch schon mal zu Wutausbrüchen führte. Dass er dabei nicht nur mit Stühlen knallte und den Schlüsselbund auf den Boden warf, sondern auch Ohrfeigen verteilte und allzu freche Jungs an den Haaren oder Ohren zog, hat er selbst bereits vor Jahren zugegeben, zutiefst bedauert und sich dafür entschuldigt. Zu seiner Ehrenrettung muss allerdings gesagt werden, dass solche Erziehungsmethoden in der fraglichen Zeit, den 1960er und 1970er Jahren, weit verbreitet waren, bei Eltern wie bei Lehrern. 

Kennen Sie auch noch solche Züchtigungs-Methoden?

Natürlich, ich denke jeder von uns, der vor 1968 geboren wurde. Auch ich habe das noch in einer weltlichen Schule, einem staatlichen Gymnasium, erlebt. Verglichen mit dem, worum es eigentlich in diesem Bericht geht, nämlich dem entsetzlichen sexuellen Missbrauch und den Gewaltexzessen auf der Vorschule, sind das freilich Bagatellen. Da fragt man sich schon, ob es nicht eher mit seiner Bekanntheit und seiner Rolle als Bruder von Benedikt XVI. zu tun hat, dass sich viele Medien gerade auf ihn stürzten. Am bayerischen Papst arbeiten sich ja viele, die ihn nie verstanden haben, noch immer eifrig ab. Die Wahrheit aber ist: Der Bericht entlastet Georg Ratzinger in jeder Hinsicht!

In den Medien wurde im Zusammenhang mit dem Bericht sehr viel über das Thema Missbrauch bei den Regensburger Domspatzen berichtet. Wird Georg Ratzinger im Abschlussbericht auch irgendeine Verwicklung oder Mitwisserschaft im Hinblick auf sexuellen Missbrauch zur Last gelegt?

Michael Hesemann: Ganz deutlich nein. Kein einziges der 67 Opfer sexueller Übergriffe behauptet, sich dem Domkapellmeister anvertraut zu haben. Nicht einmal die Eltern waren eingeweiht. „Ich habe mich nie getraut, mit meinem Vater oder meiner Mutter darüber zu sprechen“, sagte ein Betroffener stellvertretend für die anderen aus, „Es war mir ja alles sehr peinlich.“ Das wahre Problem bei der Aufklärung von sexuellem Missbrauch war und ist doch, dass die meisten Opfer aus Scham schweigen. Wenn sie sich nicht einmal Eltern und Geschwistern anvertrauten, dann ganz bestimmt nicht einem Chorleiter, der doch beruflich gewissermaßen ein Kollege der Täter gewesen wäre. 

Wie bewerten denn die Domspatzen-Schüler Ratzingers Rolle im Hinblick auf die Missbrauchsfälle? 

Michael Hesemann: Ein befragter Schüler formulierte es so: „Bezüglich sexuellen Missbrauchs … sehe ich … keinen Fall, in dem ausgerechnet er (Georg Ratzinger) rechtzeitige Erkenntnisse gehabt hätte und den jeweiligen Täter hätte aufhalten können. Ich halte es … auch für wirklich absurd, anzunehmen, dass sich ausgerechnet ihm … Buben eindringlicher bzw. klarer oder auch eher eröffnet haben, als gegenüber ihren Eltern, Internatsleitern, Vertrauenslehrern etc. Dass man mit ihm über Sex spricht … - undenkbar“. So kommt der Bericht zu dem ganz klaren Ergebnis: „Dass sich ihm im Vorfeld betroffene Schüler und/oder deren Umfeld anvertrauten, konnte im Rahmen der Untersuchung nicht bestätigt werden.“

Was sexuellen Missbrauch betrifft, ist Georg Ratzinger also von jeder Mitwisserschaft freizusprechen. So kann ihm auch nicht vorgeworfen werden, ihn nicht verhindert oder zur Anzeige gebracht zu haben. Daher besteht auch kein Grund, seinen guten Namen mit diesen widerwärtigen Verbrechen in Verbindung zu bringen, wie es leider in einigen Fällen geschah.

In den Medien war viel von "Gewaltexzessen" bei den Regensburger Domspatzen zu lesen. Dem früheren Domkapellmeister Georg Ratzinger wird in dem Bericht "Wegschauen" vorgeworfen. Muss er denn mit diesem Vorwurf leben?

Michael Hesemann: Das ist ja das große Problem, dass in der Berichterstattung alles vermischt und vermengt wurde zu einer riesigen Melange aus sexuellem Missbrauch und Gewaltexzessen und irgendwo, mitten drin, Georg Ratzinger. Doch genau das ist wiederum ein Missbrauch des Berichtes. Da wird nämlich sauber getrennt: Zwischen der Vorschule und dem Gymnasium der Domspatzen, zwischen sexuellem Missbrauch und Gewaltexzessen sowie, sagen wir einmal, sonstigen Vorwürfen. Zudem behandelt der Bericht Vorfälle aus der Zeit seit 1945, also auch aus vier Jahrzehnten, in denen Georg Ratzinger nicht Chorleiter der Domspatzen war.

Die ganze schreckliche Prügelpädagogik, die Fälle, in denen Knaben von sadistischen Lehrern regelrecht schikaniert und malträtiert wurden und darunter entsetzlich litten, ereigneten sich allesamt auf der Vorschule in Etterzhausen und Pielenhofen, wo wirklich skandalöse Zustände geherrscht haben müssen. Doch mit denen hatte Domkapellmeister Georg Ratzinger nichts zu tun, denn er bekam die Jungen erst zu Gesicht, als sie bereits auf dem Domspatzengymnasium waren. Auf dem war, wie die allermeisten Zeugen betonen, das Thema „Vorschule“ tabu. Man war nur glücklich, ihr entkommen zu sein und genoss die so viel bessere Behandlung und für viele sogar „paradiesischen“ Zustände.

Was war denn anders auf dem Domspatzengymnasium?

Michael Hesemann: Da herrschte zwar schon Disziplin, aber eben keine sadistische Gewalt. Und das gilt eben auch für Georg Ratzinger, bei dem der Bericht zu dem Schluss kommt, dass „viele Opfer die allgemeine Menschlichkeit von R. schätzten und deshalb in zahlreichen Fällen trotz Gewalt sogar positive Erinnerungen mit ihm verbinden.“ So bleibt höchstens noch der Vorwurf, weggeschaut zu haben. Doch trotz aller Bemühungen konnte der Bericht nur zwei Zeiträume definieren, in denen ihm von den Zuständen auf der Vorschule berichtet wurde. Das erste Mal 1970/71, als er sich gerade zu etablieren begann und von den Vorgängen an einer Schule, an der er eben nicht wirkte und verantwortlich war, (so der Zeuge) nichts hören wollte, und dann erst wieder um 1993.

Verschloss Georg Ratzinger vor den Zuständen konsequent die Ohren?

Michael Hesemann: Nein, denn schon 1989 schrieb er einen Brief an den Direktor des Domspatzengymnasiums, den der Bericht sogar reproduziert. Darin weist er diesen darauf hin, „dass in der Vorschule weiterhin die Prügelstrafe praktiziert werde“. Schon angesichts der Gefahr negativer Presseveröffentlichungen empfahl er dringendes Einschreiten. Das war natürlich zu einem Zeitpunkt, als rechtliche Klarheit bestand, als Prügelstrafen auch in Bayern längst verboten waren. Davor ereigneten sie sich in einer rechtlichen Grauzone, wie jeder von uns wohl noch weiß. Da war auch für ihn schwer abzuschätzen, wo die Betroffenen vielleicht übertrieben oder dramatisierten und wo wirklich die zulässige Grenze überschritten worden war. Man kann aber auch nicht sagen, er hätte immer weggeschaut. Das stimmt einfach nicht.

Erst im Jahr 1980 wurde die Prügelstrafe an Schulen auch in Bayern offiziell abgeschafft. Fürstin Gloria von Thurn und Taxis behauptete ja, es sei unfair, die heutigen pädagogischen Maßstäbe auf die damalige Zeit anzuwenden. Wie sehen Sie das?

Michael Hesemann: Wir Historiker reden da vom „Fallstrick des Anachronismus“, also der Gefahr, Vergangenes nach heutigen moralischen Maßstäben zu bewerten. Da hat die Fürstin schon recht. Aber das gilt natürlich nicht für sexuellen Missbrauch, der zu allen Zeiten abscheulich war und auch nicht für das, was in der Vorschule an Widerwärtigkeiten und Gewalt an unschuldigen Kinderseelen verbrochen wurde, das geht schon weit über das damals Übliche hinaus. Das ist alles ganz schrecklich und ich bin froh, dass es endlich aufgearbeitet wird. Aber gleichzeitig muss ich Georg Ratzinger in Schutz nehmen, denn all das hatte nichts mit ihm zu tun. Seine Mittel zur Disziplinierung und Bestrafung, also Ohrfeigen und an den Haaren und Ohren zu ziehen, waren in den 1970ern weit verbreitet. Als körperliche Bestrafung dann verboten wurde, hat er sich auch strikt daran gehalten.

Papst Benedikt XVI. betet mit seinem Bruder Georg Ratzinger.

Welches Bild von seiner Regensburger Zeit hat Georg Ratzinger denn in den Gesprächen mit Ihnen für das Buch "Mein Bruder der Papst" wiedergegeben? Kam das Thema Prügelstrafe dabei auch zur Sprache?

Michael Hesemann: Nun, in dem Buch geht es doch um das Leben seines Bruders Joseph, also Papst Benedikts XVI., erzählt aus seiner Perspektive, da spielten die Domspatzen nur eine Nebenrolle. Trotzdem verschweige ich ja keineswegs, dass er dort ein strenges Regiment führte. Doch auch das muss einmal gesagt werden: Ohne diesen Perfektionismus, ohne das Einfordern unbedingter Disziplin, wäre es ihm wohl kaum möglich gewesen, aus den bis dahin eher national bekannten Regensburger Domspatzen eine Institution von Weltrang zu formen, wahre Kulturbotschafter Europas und seiner musikalischen Tradition, die gleich zweimal in den USA (1983 und 1987) und Japan (1988 und 1991) auf Tournee gingen. Mit Keksen und Bonbons allein macht man aus widerspenstigen Knaben nun einmal keine großen Sänger und vor jedem Erfolg stehen, gleich auf welchem Gebiet, doch immer Disziplin, Leidenschaft und Selbstüberwindung.

Als was für einen Menschen haben Sie denn Georg Ratzinger bei den Gesprächen zu ihrem Buch erlebt?

Michael Hesemann: 

Durch die Arbeit an dem Buch und darüber hinaus habe ich Georg Ratzinger wirklich ganz gut kennengelernt und immer wieder als wunderbaren, humorvollen, grundgütigen, tief gläubigen und herzensguten Menschen erlebt, von dem man sich nicht vorstellen kann, dass er auch nur einer Fliege etwas zuleide tun könnte. Ich bekomme regelmäßig mit, wie viele ehemalige Domspatzen noch heute, 23 Jahre nach seiner Emeritierung, regelmäßig Kontakt zu ihm halten, ihn besuchen, ihm vorlesen – er ist fast blind – und ihn wie ein Mitglied ihrer Familie behandeln. Diejenigen, die ihm bis heute nicht vergeben, dass er einmal streng zu ihnen war, sind also eindeutig in der Minderheit. Die meisten Domspatzen sind ihm heute dankbar dafür, dass er ihr Leben bereichert und ihnen die Welt der Musik nahegebracht hat. Und dass er immer ein guter, väterlicher Lehrer – ein strenger Vater, gewiss, das mag sein – aber doch auch eine liebenswerte Respektsperson war, zu der sie heute noch aufschauen und die sie geradezu verehren. Und bitte, noch einmal ganz deutlich: Alles, was man ihm vorwirft, sind Erziehungsmethoden, die damals an der Tagesordnung waren. Wir können froh sein, dass wir diese Zeit längst überwunden haben. Aber es ist höchst ungerecht, einen Mann, nur weil er prominent ist und einen noch prominenteren Bruder hat, zum medialen Sündenbock zu machen.

Da ist die böse Absicht, die dahinter steht, nur allzu offensichtlich. Denn der Bericht, der gerade veröffentlicht wurde, entlastet ihn. Jetzt würde der Anstand gebieten, einen 93-jährigen Mann, der sich große Verdienste erworben hat und ohne den außerhalb Bayerns und vielleicht noch Deutschlands wohl niemand die Regensburger Domspatzen kennen würde, endlich in Frieden zu lassen.

Interview: Franz Rohleder

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