40 Stunden im Wasser

Indonesien: Rettungsdrama um Touristen

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Die erschöpften Touristen kurz nach ihrer Rettung.

Bima - Als ihr Boot kenterte, trieben die Indonesien-Urlauber, darunter zwei Deutsche, ganze 40 Stunden im Wasser. Von den 25 Passagieren konnten sich nur zehn selbst retten.

Nach ihrer dramatischen Rettung aus dem Meer sind acht in Indonesien gekenterte Touristen und fünf Einheimische nach offiziellen Angaben bei guter Gesundheit. Sie hätten das Krankenhaus verlassen, sagte der Chef der lokalen Katastrophenschutzbehörde am Dienstag. Die Gruppe war nach einem Bootsunglück östlich von Bali 40 Stunden im Wasser getrieben, ehe Fischer sie fanden und am Sonntagabend retteten.

Zu der Gruppe gehörten zwei deutsche Frauen. Sie wollten so schnell wie möglich die Heimreise antreten, wie sie der Nachrichtenagentur dpa telefonisch sagten. Sie waren erschöpft. Die beiden flogen am Dienstag zunächst nach Denpasar auf der Ferieninsel Bali und wollten sich dort im Krankenhaus checken lassen.

Das Schiff mit 25 Menschen an Bord schlug auf einem mehrtägigen Segeltörn zum Komodo-Nationalpark am Samstag leck und sank. Zehn Touristen retteten sich schwimmend an einen Strand und wurden am Sonntagmorgen gefunden. Zwei Spanier wurden noch vermisst.

dpa

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