Schwere Regenfälle

Flutkatastrophe nach Monsun-Stürmen: Dutzende Tote in Bangladesch und Indien

Millionen Menschen sind im Nordosten Indiens und im Nachbarstaat Bangladesch aktuell von den Folgen schwerer Unwetter betroffen. Mehr als 40 Menschen sterben.

Sylhet - Die schweren Monsun-Stürme der vergangenen Tage sorgen im südasiatischen Land Bangladesch und den daran angrenzenden indischen Regionen Meghalaya und Assam derzeit für dramatische Zustände für Millionen Menschen. Es kommt zu Überschwemmungen, Blitzeinschlägen und Stromausfällen. Bereits über 40 Menschen sind an den Folgen der schweren Naturkatastrophe gestorben. Die Wetterprognosen für die kommenden Tage deuten auf eine Verschlimmerung der Lage hin.

Für die heftigsten Auswirkungen sorgte das Unwetter bislang in Bangladesch, wo von 25 Todesopfern 21 in Folge von Blitzeinschlägen ums Leben kamen. Im Nordosten des Landes sind weite Gebiete völlig überschwemmt und ohne Strom. In Sylhet, der Hauptstadt der gleichnamigen Region, musste der drittgrößte Flughafen Bangladeschs, Osmani International Airport, aufgrund der Flutkatastrophe seinen Betrieb einstellen.

Millionen Menschen in Indien und Bangladesch sind von den Folgen von schweren Unwettern im Land betroffen.

Naturkatastrophen als Folge des Klimawandels: Überschwemmungen in Indien und Bangladesch

Auch im an Bangladesch angrenzenden indischen Bundesstaat Meghalaya kamen seit Donnerstag (16. Juni) nach Regierungsangaben mindestens 16 Menschen durch Überschwemmungen und Erdrutsche ums Leben. Im benachbarten Bundesstaat Assam waren mehr als 1,8 Millionen Menschen von Überschwemmungen betroffen. Laut einem Bericht der Nachrichtenagentur AFP wies der Regierungschef des Bundesstaats, Himanta Biswa Sarma, die örtlichen Verwaltungen an, den Betroffenen alle benötigte Hilfe zukommen zu lassen.

Auch für die nächsten Tage sagen die Wetterprognosen neue heftige Regenfälle voraus, die die Lage im Nordosten Bangladeschs sowie im Nordosten Indiens weiter verschärfen könnten. Die Region Sylhet in Bangladesch ist regelmäßig von Überschwemmungen betroffen, erst vor einigen Wochen war es hier zur schlimmsten Flut in 20 Jahren gekommen, bei der über zehn Menschen starben. Klimafachleute sagen den für die Regionen im Süden Asiens voraus, dass Naturkatastrophen aufgrund des Klimawandels zukünftig noch häufiger und stärker auftreten werden. (ska mit AFP)

Rubriklistenbild: © AFP

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