13 gefangen gehaltene Kinder

Horrorhaus: US-Paar muss am Donnerstag vor Gericht

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In diesem Haus soll ein Ehepaar seine 13 Kinder unter grausamen Bedingungen über Monate gefangen gehalten haben. Foto: Andrew Foulk

Perris (dpa) - Das kalifornische Ehepaar, das seine 13 Kinder unter grausamen Bedingungen gefangen gehalten haben soll, soll am Donnerstag vor Gericht erscheinen. Das berichtete CNN am späten Dienstagabend (Ortszeit).

Dem Paar aus der Stadt Perris südöstlich von Los Angeles werden schwere Misshandlung und Kindesgefährdung vorgeworfen, wie das Bezirkssheriffbüro in Riverside am Montag mitgeteilt hatte. Die Behörde spricht dabei sogar von "Folter" (torture).

Die Eltern wurden festgenommen, die Kaution für eine Freilassung wurde dem Sheriffbüro zufolge auf hohe 9 Millionen Dollar (7,3 Millionen Euro) pro Person gesetzt.

Der Fall war ans Licht gekommen, weil sich eine 17-Jährige Tochter der Familie am Sonntag befreien und per Handy die Polizei informieren konnte, wie das Büro des Bezirkssheriffs mitgeteilt hatte. Wie lange die Kinder gefangen gehalten wurden, blieb zunächst unklar.

Dem Bericht des Bezirkssheriffs zufolge fanden Polizisten in dem Haus erschütternde Szenen vor. Einige der Geschwister im Alter zwischen zwei und 29 Jahren seien mit Ketten und Vorhängeschlössern an ihre Betten gefesselt gewesen.

Alle seien unterernährt gewesen und sehr schmutzig. Sechs der 13 Geschwister sind den Angaben zufolge minderjährig. Auf Bildern in Sozialen Medien hätten die Eltern das Bild einer perfekten Familie vermittelt, berichtete CNN.

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