Auf der “Harmony of Seas“

Grausiger Unfall auf Kreuzfahrtschiff: 16-Jähriger verliert Schlüssel und macht tödlichen Fehler

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Das Kreuzfahrtschiff „Harmony of the Seas“ der Reederei „Royal Caribbean“.

Neues Unglück auf der „Harmony of the Seas“: Ein Jugendlicher stirbt während einer Kreuzfahrt. Die Ursache ist tragisch.

Ein 16-Jähriger ist in Haiti von einem Kreuzfahrtschiff gestürzt und gestorben. Mehrere lokale Medien berichten von dem Unglück. Wie die Zeitung Miami Diario erfahren haben will, hat der Jugendliche versucht, von außen über einen Balkon in sein Zimmer zu gelangen - er hatte offenbar seine Schlüsselkarte vergessen. 

Ausrutscher auf Kreuzfahrtschiff “Harmony of Seas“ mit tödlichen Folgen

Bei dem Versuch, in seine Kabine zu gelangen, sei der Jugendliche abgerutscht und im Hafen von Labadee auf einen Pier gefallen. Versuche, ihn wiederzubeleben, blieben erfolglos - er starb kurz darauf in einem Krankenhaus.

Das Drama auf dem Kreuzfahrtschiff „Harmony of the Seas“ ist den Berichten zufolge bereits einige Tage her. Das Mega-Passagierschiff war demnach im US-Staat Florida zu dem Karibik-Trip gestartet.

Zweiter schlimmer Unfall in kurzer Zeit auf der “Harmony of Seas“

Für die „Harmony of the Seas“ ist es der zweite Unfall innerhalb kurzer Zeit: Ende Dezember ist der Brite Aaron Hough höchstwahrscheinlich über Bord gegangen und wird seither vermisst. Der erst 20-Jährige trat als Tänzer und Sänger in einem Musical auf dem Schiff auf.

Die „Harmony of the Seas“ 2016 im Hafen von Marseille in Frankreich.

Mit 120.000 Tonnen Gewicht, 362 Metern Länge, 66 Metern Breite und 65 Metern Höhe ist die „Harmony of the Seas“ eines der größten Kreuzfahrtschiffe der Welt. 6.360 Passagiere können auf ihm reisen. Getoppt wird es noch von dem Cruiser "Symphony of the Seas", auf den noch ein paar Hundert Menschen mehr passen.

Experte: Mehr als 20 Kreuzfahrt-Vermisste im Jahr

Mehr als 20 Menschen verschwinden jedes Jahr von Kreuzfahrtschiffen, so Professor Ross Klein, der an der kanadischen Universität Neufundland lehrt und forscht. Seit 2000 dokumentierte er 315 solcher Fälle für das Fach „Maritime Studien“. 

Viele der Vorkommnisse seien auf Suizide zurückzuführen, andere auf unglückliche Unfälle - oft als Folge von Alkoholmissbrauch. „Besorgniserregend ist jedoch, dass es in rund 30 Prozent aller Fälle keinen Anhaltspunkt gibt, was mit den Passagieren geschehen sein könnte“, sagte Klein der dpa.

Wenn es auf Kreuzfahrt zu Notfällen kommt, muss die Crew sich unbemerkt verständigen können. Dazu werden Codes verwendet, die wir für Sie zusammengestellt haben (Merkur.de).

dpa/frs

Video: Man hätte Küblböcks Verschwinden verhindern können

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