Angeklagte sollen Frauen misshandelt haben

Horror-Haus in Höxter: Polizistin nennt Wilfried W. als treibende Kraft

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In diesem Haus in Höxter sollen die Taten geschehen sein.

Im Mordprozess um das sogenannte Horrorhaus von Höxter hat eine Kripobeamtin den Angeklagten Wilfried W. als treibende Kraft beschrieben. Bislang beschuldigen sich der Angeklagte und seine Frau gegenseitig.

Paderborn -„Er war tonangebend, er hat den Alltag bestimmt“, sagte die Polizistin am Dienstag als Zeugin vor dem Landgericht Paderborn. Das habe die Auswertung von Sprachnachrichten ergeben. Die Ermittlerin hatte als Mitglied der Mordkommission „Bosseborn“ 7500 der mehr als 12 000 gefundenen Sprachnachrichten von Handys und Aufnahmegeräten ausgewertet.

Die Polizeibeamtin beschrieb den heute 47-jährigen Wilfried W. als hochgradig manipulativ, intrigant und sexistisch gegenüber den Opfern. Wilfried W. und Angelika W. sind wegen Mordes durch Unterlassen angeklagt. Über Jahre hinweg soll das Paar mehrere Frauen in ein Haus nach Ostwestfalen gelockt und dort schwer misshandelt haben. Bislang beschuldigen sich die beiden gegenseitig, für die Taten verantwortlich zu sein.

dpa

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