Australier unter Verdacht

Horror: Deutscher Rucksacktourist in Australien erstochen

Ein deutscher Rucksacktourist ist in Australien erstochen worden.

Brisbane - Die Ermittler werfen einem 33-jährigen Australier Mord vor - er soll an diesem Montag vor Gericht erscheinen. Die Tat ereignete sich am Freitagmorgen (Ortszeit) auf einer Straße in Brisbane.

Wie die australische Nachrichtenagentur AAP unter Berufung auf die Polizei berichtete, hatte der Deutsche gemeinsam mit einem Freund eine Straße in der Nähe seines Hostels überqueren wollen. Dabei sei es zum Streit mit dem Australier gekommen, der mit einer Frau in einem Auto unterwegs gewesen sei. Der 33-Jährige soll dem Deutschen mit einem Messer mehrfach in Bauch und Rücken gestochen haben. Wenige Stunden später starb das 30 Jahre alte Opfer demnach in einem Krankenhaus.

Der mutmaßliche Täter floh laut AAP zunächst mit dem Auto. Er wurde am Samstag festgenommen. Der Vorfall ereignete sich nur wenige Meter entfernt von einem beliebten Zentrum für Backpacker in Brisbane. Hier befinden sich ein halbes Dutzend günstige Hostels und Hotels.

„Wir müssen leider bestätigen, dass an diesem Wochenende in Brisbane ein deutscher Staatsangehöriger ums Leben gekommen ist“, teilte ein Sprecher des Auswärtigen Amts am Sonntag in Berlin mit. „Unsere Vertretung vor Ort ist mit dem Fall befasst.“

Angaben zur genauen Herkunft des Opfers wurden zunächst nicht bekannt. Laut AAP hielt sich der Mann bereits seit einiger Zeit im Bundesstaat Queensland im Nordosten Australiens auf. Brisbane ist die Hauptstadt von Queensland und die drittgrößte Stadt Australiens.

dpa

Rubriklistenbild: © picture-alliance/ dpa

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