Neue Hoffnung

Heiße Spur im Fall Maddie - Jagd auf „Person von besonderer Bedeutung“

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Wo ist Madeleine McCann?

Vor über zehn Jahren verschwand die damals dreijährige Maddie aus einem Ferienort in Portugal. Seit einigen Tagen sind die Finanzmittel der Ermittlungen aufgebraucht. Jetzt gibt es unverhofft Nachschub - und eine heiße Spur.

London/Praia da Luz - Mehr als zwölf Millionen Pfund (13,5 Millionen Euro) wurden seit 2007 in die Suche nach der verschwundenen Madeleine „Maddie“ McCann investiert. Ende September 2017 ging das Geld nun zur Neige - genau wie die Hoffnung auf ein Wiedersehen mit dem seit zehn Jahren vermissten Mädchen. Dennoch wollten die Ermittler die Akte „Maddie“ noch nicht schließen. Im August beantragte das zuständige Team also weitere Gelder zur Aufklärung des Falls - mit Erfolg! Weitere 154.000 Pfund (173.800 Euro) wurden für die „Operation Grange“ bereitgestellt. Grund dafür sei nach Angaben von The Times eine heiße Spur, der die Ermittler seit einiger Zeit nachgehen. Die Times beruft sich auf eine Quelle, die der „Operation Grange“ nahestehe, also dem Ermittler-Team, das sich mit dem Fall Maddie beschäftigt.

Jagd auf Person von „besonderer Bedeutung“

Demnach mache die Polizei derzeit Jagd auf eine „Person von besonderer Bedeutung“. Diese Person zu finden, sei vielversprechend und könne womöglich dabei helfen, das Mysterium aufzuklären. „Eine Person aus den Ermittlungen auszuschließen bringt uns genauso weiter wie alles andere“, sagte die Quelle dazu der Times. Vier Kriminalbeamte werden mithilfe des zur Verfügung gestellten Geldes noch bis März 2018 an dem Fall arbeiten und möglicherweise den Durchbruch schaffen, damit Maddies Eltern endlich Gewissheit bekommen.

Die kleine Maddie war am 3. Mai 2007 kurz vor ihrem vierten Geburtstag aus der Ferienwohnung ihrer Eltern in Praia da Luz verschwunden, während die Eltern in einem nahe gelegenen Restaurant zu Abend aßen. Von dem Mädchen fehlt seither jede Spur.

lg

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