Erste Evakuierung an Heiligabend

Nach seltsamen Geräuschen und Rissen in den Wänden: Hochhaus in Sydney erneut evakuiert 

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Die Bewohner eines Hochhauses in Sydney haben ihre Wohnungen nach Knackgeräuschen bereits zum zweiten Mal verlassen müssen. 

Verdächtige Geräusche, Risse in den Wänden und klemmende Türen: ein Hochhaus in Sydney musste nun zum zweiten Mal evakuiert werden. 

Update vom 27. Dezember, 12.39 Uhr: Rund 3000 Menschen waren an Heiligabend aus dem 38-stöckigen Opal Tower und nahe gelegenen Gebäuden im Olympia-Park der australischen Metropole geholt worden - nachdem viele anschließend zurückgekehrt waren, wurden die Bewohner des Hochhauses nun erneut zum Verlassen ihrer Wohnungen aufgefordert.

Ein "lautes Knacken" hatte am Montagabend die Evakuierung des Apartmentkomplexes ausgelöst, im zehnten Stock des Opal Tower wurde ein Riss entdeckt. Am Dienstag wurden zwei Drittel der Wohnungen für sicher erklärt, ihre Bewohner durften zurückkehren. 51 Wohnungen wurden dagegen als "strukturell unsicher" eingestuft.

Die Behörden des Bundesstaates New South Wales leiteten eine Untersuchung zur Sicherheit des Gebäudes ein.

Nach seltsamen Geräuschen: Hochhaus in Sydney erneut evakuiert 

Sydney - Die Bewohner eines Hochhaus-Neubaus in Sydney müssen zum zweiten Mal innerhalb weniger Tage raus aus ihren Wohnungen. Es handele sich um eine Vorsichtsmaßnahme, nachdem einige Bewohner Risse in den Wänden und verdächtige Geräusche bemerkt hätten, berichtete der Sender ABC am Donnerstag. Bereits an Heiligabend hatten die Bewohner des Opal Tower ihre Wohnungen aus dem gleichen Grund fluchtartig verlassen müssen.

Behörden hatten dem Medienbericht zufolge eine umfassende Untersuchung gefordert und somit die erneute Evakuierung des Hochhauses ausgelöst. Nach Angaben des Bauherrn, des Unternehmens Icon, ist das Gebäude „strukturell solide“. Dennoch könnten Bewohner für bis zu zehn Tage in Hotels untergebracht werden, während Experten das Gebäude untersuchten.

Nach seltsamen Geräuschen: Bewohner müssen Hochhaus verlassen

Die Risse waren aus der zehnten Etage des mehr als 30-stöckigen Hochhauses gemeldet worden. Zudem berichteten Anwohner über Knackgeräusche und klemmende Türen. Icon sicherte den Bewohnern eine Entschädigung zu. In den frühen Morgenstunden des ersten Weihnachtstages hatten viele Bewohner in ihre Wohnungen zurückkehren dürfen. Aus Angst verbrachten einige die Nacht dennoch in ihren Autos.

Es bestehe keine Einsturzgefahr, berichtete ABC unter Berufung auf Behörden. Nach Angaben der Polizei waren Risse von bis zu 2 Millimetern entdeckt worden. Kritik gab es in Australien nun daran, dass nicht nur Regierungsbehörden, sondern auch private Bauaufseher Gebäude genehmigen dürfen.

Der Opal Tower wurde erst vor vier Monaten eröffnet. Das Gebäude ist eines von fünf neuen Wohnhochhäusern, die auf dem Gelände der Olympischen Spiele 2000 gebaut wurden.

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dpa

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