Aus dem Ersten Weltkrieg

Grusel-Fund am Badeort gelöst? Messingschild im U-Boot gefunden  

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Deutsches U-Boot aus dem Ersten Weltkrieg entdeckt.

Taucher haben im Sommer ein U-Boot aus dem Ersten Weltkrieg vor der belgischen Küste gefunden. An Bord vermuteten Experten über 20 Leichen. Nun scheint ein Rätsel gelöst. 

Brügge - Das im Sommer vor der belgischen Küste entdeckte deutsche U-Boot aus dem Ersten Weltkrieg ist identifiziert. Im vorderen Teil wurde ein Messingschild mit dem Namen des Bootes gefunden: UB-29. Dies teilte Carl Decaluwé, der zuständige Gouverneur von Westflandern, am Dienstag in Brügge mit.

Wie viele Soldaten waren an Bord?

Anhand alter Besatzungslisten wisse man nun auch, dass sich 22 und nicht wie zunächst vermutet 23 Besatzungsmitglieder an Bord befanden.

U-Boot-Fund war eine Sensation

Das Wrack der UB-II-Klasse für den küstennahen Einsatz war im Juni in der Nähe der belgischen Küstenstadt Ostende entdeckt worden. Das U-Boot sei weitgehend intakt und verschlossen gewesen. Im September machten die Behörden dies öffentlich und ließen das Boot von Unterwasserarchäologen untersuchen. 

Der Badeort Ostende wurde während des Ersten Weltkriegs zwischen 1914 und 1918 immer wieder Ziel von Angriffen.

dpa

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