Frankfurt am Main

Großrazzia gegen Bande mutmaßlicher Steuerbetrüger

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Polizei im Frankfurter Bahnhofsviertel (Archivbild).

Eine Bande aus dem Raum Frankfurt am Main soll beim Handel mit Getränkedosen Umsatzsteuer in Höhe von rund vier Millionen Euro hinterzogen haben. Deshalb wurde nun eine Großrazzia eingeleitet.

Frankfurt am Main - Ermittler der Frankfurter Staatsanwaltschaft, Bundespolizisten und Steuerfahnder rückten am Dienstag zu einer Großrazzia gegen zehn Beschuldigte aus, wie die Bundespolizei in Koblenz mitteilte. Zwei Verdächtige wurden bei der Aktion festgenommen. Darunter befand sich der 32-jährige mutmaßliche Bandenchef. 

Nach Angaben der Beamten soll er über von ihm kontrollierte Firmen jahrelang Getränkedosen im Wert von etwa 20 Millionen Euro im In- und Ausland aufgekauft und an Abnehmer im Rhein-Main-Gebiet veräußert haben. Er unterließ es aber, entsprechende Umsätze beim Finanzamt abzugeben und Umsatzsteuer dafür abzuführen. An der Razzia waren etwa 300 Beamte der Bundespolizei und der Steuerfahndung beteiligt. Sie durchsuchten 17 Wohnungen und Gewerbeobjekte in Frankfurt und in den Kreisen Offenbach und Groß-Gerau. Der Hauptbeschuldigte wurde in Neu-Isenburg gefasst.

afp

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