Situation soll sich verschärfen

Verkehrschaos! Wetterdienst warnt vor Schnee und Eisglätte

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Glatte Straßen und Schnee behinderten den Verkehr.

Winterliche Straßenverhältnisse machen Autofahrern, Radfahrern und Fußgängern vor allem im Westen Deutschlands zu schaffen. Stürmisch wird es auch: Für Donnerstag werden die stärksten Böen von Sturmtief „Friederike“ erwartet - die Bahn warnt die Fahrgäste schon mal.

Düsseldorf - Schnee, Regen und Eisglätte haben am Mittwochmorgen den Berufsverkehr in Teilen Deutschlands getroffen. Autofahrer müssen vor allem im Norden, Westen und in der Mitte damit rechnen, dass es rutschig ist, wie der Deutsche Wetterdienst warnt.

In Nordrhein-Westfalen musste am Morgen etwa die Autobahn 2 zwischen Herford und Vlotho in Fahrtrichtung Hannover gesperrt werden, wie die Polizei mitteilte. Grund war ein Unfall mit einem Lastwagen, dessen Anhänger zwei Spuren blockierte. Ursache für den Unfall war Straßenglätte. Der Fahrer musste mit Verletzungen in eine Klinik gebracht werden.

„Wir gehen davon aus, dass sich die Situation verschärft“

Auf A44 in Richtung Dortmund mussten aufgrund eines Unfalls in Höhe von Lichtenau ebenfalls beide Fahrspuren gesperrt werden. Auch hier blockierte ein Lastwagen nach einem Unfall auf rutschiger Fahrbahn die Autobahn. Im Raum Detmold und bei Duisburg mussten Straßen wegen einsetzendem Schneefall und Hagel gesperrt werden.

Rund um Dortmund und etwa auch in Hamm gab es am frühen Morgen zahlreiche witterungsbedingte Einsätze der Polizei. „Wir gehen davon aus, dass sich die Situation verschärft, wenn der Berufsverkehr einsetzt“, sagte ein Polizeisprecher am Morgen.

Auf der A623 in Rheinland-Pfalz ist nahe dem Autobahndreieck Friedrichsthal ein Lebensmittellaster umgekippt. Weil der 18-Tonner die Fahrbahn blockiert, wurde die Autobahn am Mittwochmorgen in beide Richtungen gesperrt. Der Fahrer wurde bei dem Unfall leicht verletzt.

Auch in Hessen hat winterliches Wetter den Verkehr behindert. Auf der Autobahn 7 gab es bei Kassel-Nord leichte Beeinträchtigungen in beide Richtungen wegen Schneeglätte. Dort blockierten einige Lastwagen die Fahrbahnen. Auch rund um Gießen registrierte die Polizei mehrere Unfälle wegen Straßenglätte.

In der Südwesthälfte ist mit Sturmböen zu rechnen

Im nördlichen Schleswig-Holstein berichtete die Feuerwehr von einigen Glätteunfällen, bei denen es auch Verletzte gab. Auf der Autobahn 23 bei Itzehoe seien am Morgen drei Autos von der Fahrbahn abgekommen, sagte ein Polizeisprecher. Ein Mensch wurde verletzt. Die A23 wurde in Höhe der Störbrücke in Fahrtrichtung Hamburg gesperrt.

Laut DWD ist am Mittwoch in der Südwesthälfte mit Sturmböen, auf Bergen auch mit Orkanböen zu rechnen. Es kann regnen, graupeln oder Schneeschauer geben - bei wechselnder bis starker Bewölkung. In den Mittelgebirgen werden 15 bis 30 Zentimeter Neuschnee erwartet, in den Alpen oberhalb von 1200 Metern sogar ein halber bis ein Meter. Am Donnerstag soll es besonders ungemütlich werden - dann soll sich Sturmtief „Friederike“ voll auswirken.

Die Deutsche Bahn warnte ihre Fahrgäste im Internet vor möglichen Einschränkungen im Südwesten wegen möglicher orkanartiger Stürme am Mittwoch und Donnerstag: „Aus Sicherheitsgründen behalten wir uns die Reduktion der Höchstgeschwindigkeit unserer Züge und im Einzelfall auch die Einstellung des Bahnbetriebs vor.“

dpa

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