Germanwings-Katastrophe

Dieses Schmerzensgeld bietet Lufthansa Angehörigen an

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Kerzen stehen in Köln neben einem Kondulenzbuch im Flughafenterminal. Ein Airbus A320 der Germanwings war am 24.03.2015 in den französischen Alpen abgestürzt.

Berlin - Laut einem Medienbericht hat die Lufthansa den Angehörigen der Opfer von Germanwings-Flug 4U9525 am Dienstagvormittag ein erstes Angebot für Schmerzensgeld-Zahlungen vorgelegt.

Wie der Kölner "Express" auf seiner Internetseite berichtet, liegt den Angehörigen der Absturzopfer ein Angebot in Höhe von 25 000 Euro pro verstorbenem Passagier vor. Außerdem, sollen die Angehörigen ein sogenanntes pauschales Schmerzensgeld von 10 000 Euro erhalten, wie der Express berichtet.

Bei dem Absturz des Germanwings-Flug 4U9525 in den französischen Alpen am 24. März starben alles 150 Flugzeug-Insassen. 50 000 Euro Soforthilfe hatte die Lufthansa unmittelbar nach dem Unglück an die Angehörigen gezahlt.

Der Mönchengladbacher Anwalt Christof Wellens nannte das Angebot nicht angemessen. „Ich kann mir kaum vorstellen, dass auch nur eine Opfer-Familie das annimmt“, sagte Wellens der Deutschen Presse-Agentur. Er vertritt nach eigenen Angaben 15 Opfer-Familien mit mehr als 60 Angehörigen zivilrechtlich. Am Nachmittag wollte Germanwings zur Thematik der Opferentschädigung Stellung nehmen.

mol/dpa

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