Schlechte Angewohnheit

Frau lädt iPhone falsch und verliert 33.000 Fotos

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Weil sie keine Lust hatte, ihr Handy aufzuladen, verlor sie 33.000 Bilder.

New York - Kennen Sie das: Ihr Handy hat kaum noch Akku, aber Sie wollen unbedingt noch dieses eine Foto schießen? Einer jungen Frau aus den USA kam dieses Verhalten jetzt teuer zu stehen.

Jaja, mit Handys ist das so eine Sache. Wer hat es nicht schon einmal fallen gelassen und lebt jetzt mit einem wörtlichen „Sprung in der Schüssel“? Und wer kennt es nicht, das leidige Problem, dass der Akku leider immer genau dann leer wird, wenn man sein Smartphone eigentlich ganz gut gebrauchen könnte?

Brianna Arps, Beauty-Redakteurin bei INSIDER in den USA, hat diese Angewohnheit, die wohl viele aus eigener Erfahrung kennen dürften: Sie reizt den Akku ihres iPhones immer bis zum geht nicht mehr aus und hört auch nicht auf, Fotos zu schießen, wenn der Akkustand unter 3 Prozent sinkt. Der Business Insider berichtet nun von einem Tag im Leben der jungen Frau, der ihr eine gehörige Lehre gewesen sein wird.

Selfies-Schießen bis zum bitteren Ende

Am Abend des 18. Februar konnte Arps es wieder einmal nicht lassen: Sie schoss Selfies und hörte Musik auf ihrem iPhone, obwohl der Akku schon fast leer war. Dann passierte, was passieren musste: Das Handy schaltete sich aus. Kurzerhand schloss Arps das iPhone an ein Ladekabel an, wartete aber nur, bis es sich wieder eingeschaltet hatte, um schnell ein weiteres Foto zu schießen. Diese Prozedur wiederholte sie wieder und wieder, wieder und wieder, bis ...

... das iPhone scheinbar keine Lust mehr hatte. Beim sechsten Mal weigerte sich das Display einfach, noch einmal hell zu werden. Ende Gelände. Die ungeduldige Arps konnte sich damit natürlich nicht zufrieden geben. Sie versuchte es immer wieder und nach 25 Minuten hatte sie es schließlich geschafft: Ihr iPhone ging wieder an. Jedoch nicht ohne Verluste.

Verlustreiches Opfer

Es schaltete sich in den Wiederherstellungsmodus und musste neu eingerichtet werden. Als Arps es endlich geschafft hatte und ihr Smartphone wieder funktionstüchtig war, sah sie es dann: Alle 33.000 Bilder, die sie in den letzten Jahren seit ihrem Uni-Abschluss geschossen hatte, waren weg. Futsch. Autsch!

Sometimes my iPhone 6 thinks it's an iPhone 3.

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Rat vom Experten

Im Beratungsgespräch mit einem Apple-Mitarbeiter wurde klar: Die junge Frau hatte ihre Bilder nirgends sonst gesichert, weder in der Cloud, noch auf dem PC. Die Bilder waren unwiderruflich verloren. Der Grund für den Zusammenbruch des Systems war nach Angaben des Beraters wohl das häufige An- und Ausschalten und besonders die Tatsache, dass Brianna Arps den Akku ihres iPhones immer bis zum Äußersten ausreizte. Das sollte ihr eine Lehre sein und auch Sie können sich das für die Zukunft merken: Besser oft laden und den Akku nicht ganz leer werden lassen. Außerdem ist es wichtig, das Handy vom Ladekabel zu trennen, wenn es voll aufgeladen ist. Experten vergleichen den Akku eines Handys mit den Muskeln im menschlichen Körper: Nach einer besonderen Anstrengung muss man ihnen auch Ruhepausen gönnen.

Und überhaupt: Warum gehen wir nicht einfach alle etwas sorgfältiger mit unseren elektrischen Geräten um? Dann könnten wir uns „Spider-Apps“ und Akku-Pannen, sowie am Ende jede Menge Geld sparen!

Auch ein weiterer Artikel bei uns befasst sich mit einem Fehler beim Laden des Handy-Akkus, den fast jeder begeht.

lg

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