Eier mit Insektizid belastet

Fipronil-Skandal: Experten für bessere Krisenkommunikation

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Mit Fipronil belastete Eier wurden nach ersten Nachweisen in den Niederlanden in immer mehr Ländern gefunden. Auch deutsche Betriebe waren betroffen. Foto: Armin Weigel

Hannover/Berlin (dpa) - Als Reaktion auf den Fipronil-Skandal des vergangenen Jahres fordert der Verbraucherzentrale Bundesverband eine engere Verzahnung der Krisenkommunikation der zuständigen Bundesbehörden, auch mit den Bundesländern.

Das Bundesamt für Verbraucherschutz und Lebensmittelsicherheit (BVL) und das Bundesinstitut für Risikobewertung (BfR) ergänzten sich in ihren Kompetenzen noch nicht optimal, sagte die Referentin für Lebensmittelpolitik beim Bundesverband, Jutta Jaksche, der Deutschen Presse-Agentur. "Das Bundesministerium für Ernährung und Landwirtschaft müsste die gesetzlichen Grundlagen für eine effektivere Zusammenarbeit der beiden Bundeseinrichtungen schaffen."

Das Insektizid Fipronil, das bei der Lebensmittelerzeugung dienenden Tieren nicht verwendet werden darf, war einem Reinigungsmittel beigemischt und an Hühnerhalter verkauft worden. Es wurde von den Tieren aufgenommen und gelangte so auch in Eier und Hühnerfleisch. Mit dem Insektizid belastete Eier wurden nach ersten Nachweisen in den Niederlanden in immer mehr Ländern gefunden. Auch deutsche Betriebe waren betroffen. Einige Discounter nahmen zeitweise alle Eier aus dem Sortiment. Eine Gesundheitsgefahr hielt das Bundesinstitut für Risikobewertung (BfR) für unwahrscheinlich.

Lebensmittelwarnung

Positionen des Verbraucherzentrale Bundesverbandes

Wirtschaftlicher Schaden für die niederländische Eierwirtschaft

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