Große Panne

Fall der verschwundenen Maddie: Verschwendete die Polizei vier Jahre bei der Suche?

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Maddies Eltern haben die Suche nach ihrer Tochter noch nicht aufgegeben.

Elf Jahre liegt das Verschwinden der damals dreijährigen Maddie McCann bereits zurück. Jetzt kam heraus, dass die Polizei vier Jahre bei der Suche verschwendet hat.

Am 03. Mai 2018 jährte sich der Tag, an dem Madeleine Beth, besser bekannt als Maddie McCann, verschwand zum elften Mal. Noch immer konnte die heute 14-Jährige nicht gefunden werden.

Nun kam heraus, dass die Polizei vier Jahre lang eine Spur verfolgte, die sich als Sackgasse herausstellte. Dabei ging um eine als „Tannerman“ bekannt gewordene Phantomzeichnung eines Mannes, der von Jane Tanner, einer Freundin der McCann-Familie, am Tag von Maddies Verschwinden dabei beoabachtet wurde, wie er ein kleines Mädchen im Arm wegtrug.

Dass die Polizei einer solchen Spur nachgehen muss, ist absolut nachvollziehbar. Allerdings meldete sich laut „The Sun“ kurz darauf der britische Arzt Julian Totman, der zur besagten Zeit in dem Ferienresort Urlaub machte, bei den Beamten. Er habe dort angegeben, dass er in der Nähe des Apartments der McCanns entlanggelaufen sei, weil er seine Tochter aus der Kinderkrippe des Ferienresorts abgeholt habe.

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Polizei braucht vier Jahre, um ihren Irrtum zu bemerken

Die Polizei habe den Hinweis Totmans, dass es sich beim „Tannerman“ um ihn handeln könnte, aber laut dessen Frau Rachel ignoriert. „Wir hörten danach jahrelang nichts von ihnen. Als die Polizei schließlich die Wichtigkeit erkannte, war es zu spät, um wirklich zu helfen.“

Hätte die Polizei ihren Irrtum früher bemerken müssen? In vier Jahren hätte man wohl auch einigen andere Spuren nachgehen können. Der Hinweis auf einen anderen Mann, der dabei beobachtet worden sein soll, wie er ein Kind einen nahen Hügel heruntertrug, geriet erst nach dem Irrtum in den Fokus.

Erst im März waren neue Gelder für die Suche nach Maddie bewilligt worden, weil die Polizei auf eine heiße Spur hingewiesen hat.

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sh

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