Zwangsstopp bei Worms

Fahrgäste sitzen stundenlang in liegengebliebenem ICE fest

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Die Passagiere stiegen in einen zweiten Zug um. Foto: Alexander Keutz

Die Evakuierung des Zugs hat bis spät in den Abend gedauert, weil der Brückenbereich nicht einfach zugänglich war. Erst gegen kurz nach Mitternacht waren alle Passagiere in den zweiten Zug umgestiegen.

Worms (dpa) - Rund 700 Passagiere eines ICE haben bei Worms einen mehrstündigen Zwangsstopp eingelegt. Weil der defekte Stromabnehmer des Zuges die Oberleitung beschädigt habe, sei der ICE am Montagabend in der Nähe des Rheins liegengeblieben, sagte eine Bahnsprecherin.

Knapp vier Stunden später war die Evakuierung des Zuges abgeschlossen, und die Reise ging mit einem Ersatzzug weiter. "Das Besondere war, dass sich der ICE auf einer Brücke befand, das machte das Ganze ein bisschen schwieriger", sagte die Sprecherin.

Über Steigleitern waren die Passagiere in den anderen Zug geklettert, der direkt neben dem liegengebliebenen ICE 613 gehalten hatte. Über die Aktion hatte zuvor der Radiosender Hit Radio FFH berichtet. Der liegengebliebene Schnellzug wurde abgeschleppt und die Oberleitung repariert. Er war ursprünglich von Dortmund nach München unterwegs - der Ersatzzug brachte die Reisenden dann auch bis in die bayerische Landeshauptstadt. Der Zugverkehr am Dienstag lief laut Bahn ohne Einschränkungen.

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