Wettlauf mit der Zeit

Erdbeben in Taiwan: Retter suchen noch sieben Vermisste

Retter stehen bei der Suche nach Vermissten vor einem eingestürzten Apartmentgebäude. Foto: Chiang Ying-Ying/AP
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Retter stehen bei der Suche nach Vermissten vor einem eingestürzten Apartmentgebäude. Foto: Chiang Ying-Ying/AP
Schaulustige haben sich in Hualien vor dem nun schief stehenden Yuntsui Building versammelt. Foto: kyodo
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Schaulustige haben sich in Hualien vor dem nun schief stehenden Yuntsui Building versammelt. Foto: kyodo
Taiwan, Hualien: Das nach einem Erdbeben schwer beschädigte Yuntsui Building steht schief. Foto: XinHua
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Taiwan, Hualien: Das nach einem Erdbeben schwer beschädigte Yuntsui Building steht schief. Foto: XinHua
Das zwölfstöckige Wohnhaus neigt sich gefährlich zur Seite, weil die untersten Etagen eingestürzt sind. Foto: Central News Agency
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Das zwölfstöckige Wohnhaus neigt sich gefährlich zur Seite, weil die untersten Etagen eingestürzt sind. Foto: Central News Agency
Nach dem Erdbeben steht das beschädigte Yuntsui Building schief. Foto: Central News Agency
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Nach dem Erdbeben steht das beschädigte Yuntsui Building schief. Foto: Central News Agency
Das Erdbeben hatte eine Stärke von 6,4. Foto: Central News Agency
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Das Erdbeben hatte eine Stärke von 6,4. Foto: Central News Agency
Rettungskräfte vor einem eingestürzten Gebäude in Hualien. Ein Erdbeben mit einer Stärke von 6,4 hat Taiwan erschüttert. Foto: Handout Hualien County Fire Bureau
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Rettungskräfte vor einem eingestürzten Gebäude in Hualien. Ein Erdbeben mit einer Stärke von 6,4 hat Taiwan erschüttert. Foto: Handout Hualien County Fire Bureau
In der Nähe von Taiwan treffen zwei tektonische Platten aufeinander, auf der Insel bebt immer wieder die Erde. Foto: Tian Jun-Hsiung
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In der Nähe von Taiwan treffen zwei tektonische Platten aufeinander, auf der Insel bebt immer wieder die Erde. Foto: Tian Jun-Hsiung

Es ist ein gefährlicher Wettlauf mit der Zeit: In einem einsturzgefährdeten Hochhaus in Taiwan durchsuchen Helfer die Trümmer nach einer Familie aus China und einem Paar aus Kanada. Für zehn Opfer des Erdbebens kommt jede Hilfe zu spät.

Taipeh (dpa) - Nach dem schweren Erdbeben in der taiwanischen Stadt Hualien ist die Zahl der Todesopfer auf mindestens zehn gestiegen. Die Leichen von zwei Frauen und eines Mannes wurden heute aus den Trümmern des "Yunmen Cuiti Building" geborgen, auf das sich die Rettungsarbeiten konzentrierten.

Eine der Toten ist eine 28 Jahre alte Haushaltshelferin von den Philippinen, die in dem Hochhaus arbeitete. Das zwölfstöckige Wohnhaus geriet nach dem Beben in der Nacht zu Mittwoch in gefährliche Schieflage, weil die untersten Etagen eingestürzt waren. Retter versuchten am Donnerstag, das Gebäude mit weiteren Stahlträgern zu stützen. Sieben Menschen wurden noch vermisst - eine chinesische Familie und ein Paar aus Kanada. Sie waren in einem Hotel im unteren Teil des Gebäudes untergebracht.

Wegen kleiner Nachbeben mussten die Retter immer wieder Pausen einlegen. Das Beben der Stärke 6,0 hatte an der Ostküste große Schäden verursacht. Mindestens 270 Menschen wurden verletzt.

In Taiwan bebt immer wieder die Erde, weil vor der Insel zwei tektonische Platten aufeinander treffen. Bei einem Erdstoß der Stärke 6,4 waren im Februar 2016 in Taiwan 115 Menschen ums Leben gekommen. Mehrere Hochhäuser waren eingestürzt. Die Behörden machten Pfusch am Bau und nicht eingehaltene Vorschriften zum Erdbebenschutz mitverantwortlich. Ein Beben der Stärke 7,3 erschütterte Taiwan im September 1999. Damals starben dort mehr als 2400 Menschen.

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