Epizentrum in Hodschdak

Neues Erdbeben erschüttert den Iran

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Das Erdbeben Anfang November hatte verheerende Schäden angerichtet.

Schon wieder ein schweres Erdbeben im Iran. Aber anders als in Kermanschah vor wenigen Wochen gab es diesmal keine Toten, nur Verletzte und Sachschäden. Dennoch versetzte der Erdstoß die ganze Kerman Provinz in Panik.

Teheran - Wieder hat ein Erdbeben den Iran erschüttert. Nach Angaben der Behörden gab es bei dem Erdstoß und bei mehr als 40 kleineren Nachbeben am Freitag rund 50 Verletzte. Das Epizentrum lag nach Angaben des iranischen Staatsfernsehens in Hodschdak, nördlich der Stadt Kerman im Südosten des Landes. Nach Angaben des Geoforschungszentrums Potsdam betrug die Stärke des Bebens 6,2.

Außerdem verursachte das Beben in mehreren Dörfern Sachschäden. Die meisten gab es in dem Dorf Kuhak, das über 600 Einwohner hat. Mehrere Rettungsteams wurden in die Region entsandt, in der es rund 140 Dörfer gibt. Auch in der Provinzhauptstadt Kerman sorgte der Erdstoß in den frühen Morgenstunden des iranischen Wochenendes für Panik. Viele Menschen flüchteten auf die Straßen und blieben trotz Kälte stundenlang im Freien. 

Erst vor knapp drei Wochen waren bei einem schweren Erdbeben in der Grenzregion zwischen dem Iran und dem Irak mehr als 400 Menschen ums Leben gekommen. In vielen Dörfern waren die Toten früh begraben worden, ohne dass den Behörden Bescheid gegeben wurde.

dpa

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