"Moral Monday"

Festnahmen nach Demonstrationen in Ferguson

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Ein Demonstrant wird durch Polizei-Beamte abgeführt.

St. Louis - Bei Protesten gegen Polizeigewalt in der US-Stadt Ferguson sind Dutzende Menschen festgenommen worden. Am Sonntag nahmen 2000 Menschen an einem Protestmarsch teil.

Die Demonstranten forderten am Montag (Ortszeit) die Festnahme jenes Polizisten, der im August einen schwarzen Jugendlichen erschossen hatte, wie der Nachrichtensender CNN berichtete. Ein Sprecher der Polizei in St. Louis im US-Staat Missouri teilte mit, 49 Menschen seien festgenommen worden, darunter Cornel West, ein prominenter schwarzer Aktivist.

Einige der Demonstranten seien wegen Ruhestörung festgenommen worden, andere hätten bei dem als „Moral Monday“ (Moral-Montag) bezeichneten Protest passiven Widerstand geleistet. Bürgerrechtsgruppen hatten zuvor zu einem „Wochenende des Widerstands“ aufgerufen, am Sonntag nahmen 2000 Menschen an einem Protestmarsch teil.

Die Demonstranten fordern Gerechtigkeit für Michael Brown, der am 9. August von einem weißen Polizisten in Ferguson erschossen worden war. Der Fall hatte landesweite Empörung ausgelöst; in Ferguson ging die schwarze Bevölkerung auf die Straße, es kam zu Zusammenstößen mit der Polizei.

dpa

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