In Indonesien

Dorfbewohner erlegen und essen Tiger

Jakarta - Ein wilder Tiger ist in Indonesien von Dorfbewohnern erlegt und aufgegessen worden - obwohl es verboten ist, die selten gewordenen Tiere zu töten.

Das Tier sei zuvor in eine für andere Tiere ausgelegte Falle geraten, berichtete die staatliche Naturschutzagentur auf der Insel Sumatra am Mittwoch. „Nach hiesigem Glauben gibt der Verzehr von Tigerfleisch den Leuten Mut“, sagte der Regionalchef der Agentur. Die Polizei habe vergeblich darauf gepocht, dass die Dorfbewohner den Kadaver aushändigen. 

Es ist in Indonesien verboten, seltene Tiere zu töten. Das kann mit fünf Jahren Haft bestraft werden. Nach Schätzungen gibt es nur noch 400 wilde Tiger auf Sumatra.

Sieben spektakuläre Geschichten aus Fernost

dpa

Rubriklistenbild: © AFP (Symbolbild)

Kommentare

Meistgelesen

Unbekannter verschenkt Geld in Konstanz
Unbekannter verschenkt Geld in Konstanz
Polizei rätselt über totes Baby in Altkleidersack
Polizei rätselt über totes Baby in Altkleidersack
Spaziergänger findet Vater und Sohn tot im Auto
Spaziergänger findet Vater und Sohn tot im Auto
Unfassbar dreist: Geisterfahrer benutzt Rettungsgasse
Unfassbar dreist: Geisterfahrer benutzt Rettungsgasse
Vor den Augen ihres Vaters: 17-Jährige von Zug erfasst und getötet
Vor den Augen ihres Vaters: 17-Jährige von Zug erfasst und getötet