Dorfbewohner bauen gigantische Mao-Statue

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Kritiker wiesen auf eine Hungersnot hin, die zu Maos Zeiten in der Region um das neue Standbild herrschte. Foto: Featurechina

Peking (dpa) - Eine riesige Mao-Statue ist in der zentralchinesischen Provinz Henan errichtet worden. Die fast 37 Meter hohe und goldfarben angestrichene Figur des chinesischen Staatsgründers Mao Tsetung hat nach Medienberichten rund drei Millionen Yuan, umgerechnet 426 000 Euro, gekostet

Dorfbewohner und Unternehmer aus dem Kreis Tongxu hätten das Geld zu Ehren des "großen Steuermanns" aufgebracht, der trotz seiner auch offiziell eingeräumten Fehler bis heute viel Ansehen genießt.

In sozialen Medien wurde das Projekt aber kritisiert. Nutzer wiesen darauf hin, dass die Provinz Henan das Zentrum der großen Hungersnot seit Ende der 50er Jahre mit Millionen von Toten gewesen sei, die Mao Tsetung angelastet wird. Ursache war die wirtschaftliche Fehlsteuerung durch die gescheiterte Kampagne des "großen Sprungs nach vorn" von 1958 bis 1961, mit der der "ewige Revolutionär" den Rückstand zu den Industrieländern aufholen wollte.

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