Freedom Speech Award

Deutsche Welle ehrt Korrespondenten im Weißen Haus mit Freiheitspreis

Die Deutsche Welle verleiht an diesem Montag ihren Freedom of Speech Award an die Vereinigung der Korrespondenten im Weißen Haus in Washington.

Bonn - Der Präsident der White House Correspondents' Association, Jeff Mason, wolle den Preis in Bonn im Rahmen des dort stattfindenden Global Media Forum in Empfang nehmen, teilte der Sender mit.

In der Begründung der Deutschen Welle heißt es, die Korrespondenten zögen US-Präsident Donald Trump täglich zur Rechenschaft. Den teils persönlichen Angriffen von Trump auf ihre Integrität setzten die Journalisten einen neuen Maßstab in der Berichterstattung entgegen. „Wir haben volles Vertrauen in die Demokratie in den USA“, sagte Intendant Peter Limbourg. „Dafür braucht es aber eine starke Presse. Die Korrespondentenvereinigung im Weißen Haus ist ein Garant dafür, dass die Mächtigen auch kontrolliert werden.“

Der Freedom of Speech Award der Deutschen Welle würdigt eine Person oder Initiative, die eine herausragende Position für Menschenrechte und Meinungsfreiheit bezieht. Im vergangenen Jahr hatte Sedat Ergin als Chefredakteur der türkischen Tageszeitung „Hürriyet“ die Auszeichnung erhalten. Der inhaftierte saudische Blogger Raif Badawi war 2015 der erste Preisträger.

dpa

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