Drei Tote bei Denver

Schießerei in US-Einkaufszentrum: Verdächtiger geschnappt 

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Der Verdächtige auf einem Polizeifoto, daneben der Tatort. 

Bei einer Schießerei in einem Einkaufszentrum bei Denver im US-Staat Colorado hat es nach Angaben der Polizei drei Tote gegeben. Nun wurde ein Verdächtiger festgenommen. 

Denver - Nach den tödlichen Schüssen in einem Einkaufszentrum im US-Bundesstaat Colorado hat die Polizei einen Verdächtigen festgenommen. Er steht im Verdacht, in einem Vorort von Denver das Feuer in einem Supermarkt eröffnet zu haben. Drei Menschen kamen ums Leben. 

Ermittler nahmen den 47-Jährigen am Donnerstagmorgen (Ortszeit) fest, wie die Polizei im Kurznachrichtendienst Twitter mitteilte. Die Hintergründe des Vorfalls blieben zunächst unklar. Ein Polizeisprecher sagte der Zeitung „Denver Post“, Augenzeugen hätten berichtet, dass die Tat willkürlich wirkte. Zwei der Opfer waren noch am Tatort gestorben. Eine Frau erlag später im Krankenhaus ihren schweren Verletzungen.

In den USA kommt es immer wieder zu Schießereien. Am 1. Oktober feuerte ein Heckenschütze vom 32. Stock eines Hotels in Las Vegas aus minutenlang tausende Schüsse auf die Besucher eines Freiluft-Country-Festivals ab und tötete dabei 58 Menschen. Anschließend erschoss sich der 64-Jährige selbst. Es war der blutigste Angriff mit Schusswaffen in der jüngeren US-Geschichte. Einer in diesem Monat veröffentlichten Studie zufolge gehen in den USA jährlich mehr als 33.000 Todesfälle auf Schusswaffen zurück. 

Eine Bluttat spielte sich in diesem US-Einkaufszentrum ab.

Gegen die Waffengewalt wird in dem Land aber nur wenig unternommen. Diese Untätigkeit geht wesentlich auf die einflussreiche Waffenlobby National Rifle Association (NRA) zurück, die Maßnahmen zur Waffenkontrolle kategorisch ablehnt. In den Reihen der Republikaner sind viele Abgeordnete auf die Finanzierung und Unterstützung der NRA angewiesen.

Angestellte verlassen über den Parkplatz eines Einkaufszentrums der "Walmart"-Kette den Ort einer Schießerei.

dpa/afp

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