War wohl nichts

Date im Kino geht schief: Mann verklagt Frau

In Zeiten von Smartphones, Tinder und Co. hat sich nicht nur unsere Kommunikationsweise, sondern auch unser Datingverhalten verändert. Das zeigt ein kurioser Fall aus den USA.

Austin - Im Netz lernt ein junger Mann eine Frau kennen. Sie verabreden sich für ein Date im Kino. Doch zu großen Gefühlen kommt es nicht. Viel schlimmer: Der Mann verklagt nun seine Bekanntschaft wegen „Störung“. Wie die Lokalzeitung Austin American-Statesman berichtete, verlangt der junge Mann vor Gericht das Eintrittsgeld von der Frau zurück. Das sind exakt 17,31 Dollar. 

Seine Begründung: Er habe den zweiten Teil von „Guardians of the Galaxy“ gar nicht genießen können, da seine Bekanntschaft permament ins Handy getippt habe. Er habe sich darin sehr gestört gefühlt. Die Reaktion der 35-jährigen Frau sei sehr irritiert gewesen. Sie habe noch gar nichts von der Klage gewusst. 

Die friedliche Lösung ist aber bereits in Sicht: Das Kino, in dem sich beide befanden, bietet dem Mann laut dem Statesman jetzt einen Gutschein an - und zwar exakt über 17,31 Dollar.

Rubriklistenbild: © People Picture /Jens Hartmann

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