Ansteckungsrisiko verringern

Corona in Niedersachsen: So soll die Schule nach den Herbstferien wieder starten

Jetzt sind in Niedersachsen Herbstferien, doch wie geht es in den Schulen danach weiter? Um das Risiko einer Corona-Infektion zu minimieren, sollen einige Vorkehrungen getroffen werden.

  • Wie sollen Schulen nach den Herbstferien mit der Corona-Situation in Niedersachsen umgehen?
  • Diese Frage beantwortet der niedersächsische Kultusminister Grant-Hendrik Tonne (SPD).
  • Ein versetzter Unterrichtsbeginn und regelmäßiges Lüften sollen helfen.

Hannover – Die Herbstferien in Niedersachsen haben begonnen. Für viele Lehrkräfte, Schülerinnen und Schüler sowie Eltern dürfte das in Sachen Coronavirus eine kleine Verschnaufpause bedeuten. Wenn die Schule am Montag, 26.10.2020 wieder beginnt, steigt für die Schülerinnen und Schüler auch das Corona-Infektionsrisiko. Niedersachsens Kultusminister Grant-Hendrik Tonne (SPD) erklärt gegenüber „ndr.de“, wie es nach den Ferien weitergehen könnte.

Um das Ansteckungsrisiko zu reduzieren, könnte sich der SPD-Politiker erstens einen zeitlich versetzten Unterrichtsbeginn vorstellen. Entsprechend verweist er in einem Brief an alle Lehrkräfte auf „gute Erfahrungen“ an Schulen, die sich bereits neu organisiert hätten.

Wie geht es nach den Herbstferien in den Schulen in Niedersachsen weiter?

Corona an Schulen in Niedersachsen: Regelmäßiges Lüften soll Risiko minimieren

Zweitens soll in den Schulen selbst regelmäßiges Lüften in Klassenräumen helfen, die Ansteckungsgefahr mit Corona zu reduzieren. Tonne rief laut „ndr.de“ die Schülerinnen und Schüler in Niedersachsen dazu auf, nach den Ferien „eine Jacke oder einen Pullover zum Überziehen“ mitzunehmen.

Corona an Schulen in Niedersachsen: Unterricht zu Hause soll möglich sein

Aufgrund der steigenden Fallzahlen will der Kultusminister in Niedersachsen drittens bestimmten Kindern und Jugendlichen den Unterricht zu Hause erleichtern. Das betrifft vor allem Familien, in denen ein Mitglied zur Corona-Risikogruppe gehört. Diese Schüler sollen die Möglichkeit bekommen, nach den Herbstferien zu Hause unterrichtet zu werden. Allerdings nur, wenn ein ärztliches Attest vorliegt und in der Region besonders viele Corona-Infektionen auftreten.

Corona in Niedersachsen: Schulen seien keine potentiellen Corona-Hotspots

Generell seien Schulen in Niedersachsen nach Tonne aber keine Corona-Hotspots. Infektionsketten würden sich bislang nicht in Schulen bilden, sondern die Neuinfektionen eher von außen in die Schulen getragen, so Tonne zu „ndr.de“. (Von Karolin Schaefer)

Rubriklistenbild: © Sina Schuldt/dpa

Das könnte Sie auch interessieren

Unsere News per Mail

Nach der Registrierung erhalten Sie eine E-Mail mit einem Bestätigungslink. Erst mit Anklicken dieses Links ist die Anmeldung abgeschlossen. Ihre Einwilligung zum Erhalt des Newsletters können Sie jederzeit über einen Link am Ende jeder E-Mail widerrufen.

Die mit Stern (*) markierten Felder sind Pflichtfelder.

Meistgelesen

Bund-Länder-Konferenz: Besonders strikte Regeln ab Inzidenzwert von 200
Bund-Länder-Konferenz: Besonders strikte Regeln ab Inzidenzwert von 200
Bund-Länder-Konferenz: Besonders strikte Regeln ab Inzidenzwert von 200
Bund-Länder-Gipfel live – Bundesregierung will Ski-Urlaube bis 10. Januar verhindern
Bund-Länder-Gipfel live – Bundesregierung will Ski-Urlaube bis 10. Januar verhindern
Bund-Länder-Gipfel live – Bundesregierung will Ski-Urlaube bis 10. Januar verhindern
Mann mit Messer verursacht Unfälle mit Verletzten
Mann mit Messer verursacht Unfälle mit Verletzten
Mann mit Messer verursacht Unfälle mit Verletzten
Wetter in Deutschland: November mit „extrem viel Sonne“ - wenn nur die „Nebelsuppe“ nicht wäre
Wetter in Deutschland: November mit „extrem viel Sonne“ - wenn nur die „Nebelsuppe“ nicht wäre
Wetter in Deutschland: November mit „extrem viel Sonne“ - wenn nur die „Nebelsuppe“ nicht wäre

Kommentare