News-Ticker

Corona in Niedersachsen: Massive Kritik an Regelungen in Schulen - die aktuellen Fallzahlen

In Niedersachsen gelten ab Montag (25.01.2021) die verschärften Corona-Regeln. Unterdessen wächst der Ärger über die Corona-Politik in Schulen.

  • Seit Beginn der Corona*-Pandemie haben sich in Niedersachsen 136.535 Personen infiziert (Stand: 25.01.2021).
  • Auch in Niedersachsen wurde der Corona-Lockdown verlängert und die Regeln verschärft.
  • In einigen Kliniken in Niedersachsen kam es vermehrt zu Corona-Ausbrüchen.
  • Das war der bisherige Ticker zu Corona in Niedersachsen - mit dem Link geht es zu unserem neuen News-Ticker.

Update vom Montag, 25.01.2021, 12.59 Uhr: Mit der Lockdown-Verlängerung gehen auch verschärfte Corona-Regeln in Niedersachsen einher, die ab heute (25.01.2021) gelten. Die neuen Maßnahmen betreffen vor allem die Maskenpflicht, Schulen und das Homeoffice.

Derweil wächst der Unmut über die Corona-Politik in Niedersachsen, vor allem an Grundschulen. Das berichtet ndr.de. Schulen verzeichnen einen deutlichen Mehraufwand, da Eltern selbst entscheiden dürfen, ob sie ihre Kinder vom Präsenzunterricht befreien. Auch Lehrer sind gefordert, weil sie zwischen Wechselunterricht, Distanzlernen und Notgruppen hin- und herspringen müssen. Was Eltern zu den Corona-Regeln an den Schulen wissen müssen, lesen Sie hier.

Corona in Niedersachsen: Kultusminister verteidigt Regeln für Schulen

„Da werden Grenzen überschritten“, mahnt Andrea Kunkel vom Schulleitungsverband. Die Unsicherheit wächst auch bei den Eltern. Viele wissen nicht, ob sie ihre Kinder in die Schulen schicken sollen. Hingegen verteidigt Kultusminister Grant Hendrik Tonne (SPD) Niedersachsens Fahrplan. „Ich bin fest von dem Weg überzeugt, die Schulen in Niedersachsen einen Spalt weit aufzuhalten“, erklärt der Politiker. Ein reiner Distanzunterricht sei bei Grundschülern, die gerade erst die Grundlagen lernen, nicht sinnvoll.

Aufgrund Niedersachsens Corona-Politik werden Schulen mehr gefordert als zuvor. (Symbolbild)

Corona in Niedersachsen: Die aktuellen Fallzahlen von Montag (25.01.2021)

Das Land Niedersachsen hat zudem die aktuellen Fallzahlen veröffentlicht. Demnach haben sich binnen 24 Stunden 457 Personen mit dem Coronavirus infiziert. Somit steigt die Zahl der gemeldeten Corona-Fälle seit Beginn der Pandemie auf 136.535.

Auch die Zahl der Todesfälle steigt um 15 weitere Personen. Die landesweite 7-Tage-Inzidenz verändert sich im Vergleich zum Vortag kaum und liegt derzeit bei 88,6. Nachdem der Landkreis Nienburg am Sonntag (24.01.2021) die Inzidenz von 200 überschritten hat, liegt der Wert aktuell bei 197,7. Damit die höchste Inzidenz in Niedersachsen. Der Krisenstab will sich am Montag (25.01.2021) über verschärfte Corona-Maßnahmen beraten, so ndr.de.

Nachgewiesene Corona-Infektionen (25.01.2021)136.535 (+457)
Verstorbene Personen2.986 (+15)
Geschätzte genesene Personen115.878 (+322)
7-Tage-Inzidenz88,6
Quelle: Land Niedersachsen

Corona-Pandemie in Niedersachsen: Frau infiziert sich zweimal mit Coronavirus

Update vom Sonntag, 24.01.2021, 15.55 Uhr: Eine Frau aus dem Raum Hannover hat sich innerhalb von eineinhalb Monaten zweimal mit dem Coronavirus infiziert. Wie die Deutsche Presse-Agentur (dpa) berichtet, könnte es sich bei der zweiten Infektion um eine mutierte Form handeln. Diese müsse allerdings nicht zwangsläufig gefährlich sein, so Gesundheitsamtsarzt Hubert Thole am Samstag (23.01.2021) gegenüber der Hannoverschen Allgemeinen Zeitung.

Am 27. November sei die Frau das erste Mal positiv auf das Coronavirus getestet worden, am 11. Januar folgte dann der zweite Test. Laut Informationen des Gesundheitsamtes hatte die Frau über mehrere Schritte Verbindungen und Kontakt zu Kitas sowie einer Grundschule in Hannover gehabt. Daher wurden mindestens 120 Kontaktpersonen vorsorglich in Quarantäne geschickt. Bei ersten Tests dieser Personen konnten zudem weitere Infektionen festgestellt werden. Kommende Woche kann voraussichtlich dann ermittelt werden, ob es sich tatsächlich um die Virus-Mutation handelt oder nicht.

Corona-Ausbrüche in Kliniken: Aufnahmestopp in einem Krankenhaus in Niedersachsen

Update vom Sonntag, 24.01.2021, 14.45 Uhr: In mehreren Kliniken Niedersachsens ist es zu Corona-Ausbrüchen gekommen. Wie der NDR berichtet, wurden im Helios Klinikum in Nienburg bereits mehr als 40 Beschäftigte und Patienten positiv getestet. Der Landkreis überschritt in den letzten Tagen den kritischen Sieben-Tages-Wert von 200 Neuinfekionen pro 100.000 Einwohner.

Aufgrund der Corona-Entwicklung im Kreis Nienburg, hat die Klinik laut eigenen Angaben ihre Sicherheitsvorkehrungen nochmal drastisch verschärft. „50 bis 60 Prozent des Infektionsgeschehens spielen sich im Moment bei Helios und in den Pflegeheimen ab“, so Landkreissprecher Cord Steinbrecher. Zu einem drastischen Schritt sah sich die Deister-Süntel-Klinik in Bad Münder (Landkreis Hameln-Pyrmont) gezwungen: Dort herrscht seit Donnerstag ein vorübergehender Aufnahmestopp, weil 21 der rund 140 Mitarbeiter sowie 13 Patienten ein positives Corona-Testergebnis bekamen.

In Niedersachsen gab es mehrere große Corona-Ausbrüche in Kliniken. Ein Krankenhaus mit Aufnahmestopp. (Symbolbild)

Corona in Niedersachsen: Das Land infomiert über die Infektionszahlen

Update vom Sonntag, 24.01.2021, 12.16 Uhr: Das Land Niedersachsen informiert über die aktuellen Corona-Fallzahlen. Im Vergleich zum Vortag ist die Zahl gemeldeten Neuinfektionen gesunken. Binnen der letzten 24 Stunden wurden 938 weitere Personen positiv auf das Coronavirus getestet. Die Zahl der Fälle seit Beginn der Pandemie steigt nun im Bundesland auf 136.078 an.

Zudem sind 27 weitere Menschen mit einer Corona-Infektion verstorben. 1276 weitere Patienten gelten wieder als genesen. Die 7-Tage-Inzidenz für Niedersachsen ist ein wenig gesunken und liegt derzeit bei 89,7.

Corona in Niedersachsen: Verstöße gegen Regelungen - Polizei im Corona-Einsatz

Update vom Samstag, 23.01.2021, 14.40 Uhr: In letzter Zeit kam es in Niedersachsen vermehrt zu Verstößen gegen die aktuellen Corona-Regelungen. Besonders an Wochenenden mussten häufig private Partys durch die Polizei aufgelöst und der große Andrang an Ausflugszielen geregelt werden. Viele Tagestouristen trugen unter anderem nicht ordnungsgemäß einen Mundschutz. Außerdem kam es laut Bundespolizei vermehrt zu Pöbeleien, bei denen Alkohol im Spiel war.

Wie der NDR berichtet, wurden besonders im Raum Nienburg immer wieder verbotene Partys gefeiert. Daraufhin hat die Polizei eine zentrale Stelle eingerichtet, die die Corona-Einsätze rund um die Uhr koordiniert und bei Hinweisen auf Menschenansammlungen direkt Beamte dorthin schickt. Es werden allerdings nicht nur Feiern aufgelöst, sondern auch Abstandreglungen kontrolliert.

Corona-Regeln in Niedersachsen: Polizei sorgt weiterhin für Ordnung

Im Landkreis Celle kümmert sich zudem eine Bereitschaftspolizei um die Einhaltung der Corona-Regeln. Des Öfteren mussten die Beamten dort Personen ansprechen, die in größeren Gruppen im Freien spazieren gegangen sind. Im Raum Hannover habe es die Polizei vermehrt mit illegalen Treffen und Partys zu tun - die Hinweise kamen häufig aus der Nachbarschaft, hieß es.

Auch im Harz soll es, trotz der Schneeschmelze durch den Temperaturanstieg, dieses Wochenende zu weiteren Kontrollen kommen. Ein Großaufgebot von Polizei und Ordnungsbeamten sollen an Straßen und auf Parkplätzen für Ordnung sorgen. Bundespolizisten kontrollieren außerdem Züge in Richtung Harz auf die Einhaltung der Abstandsregeln.

In den vergangenen Wochen waren zahlreiche Polizisten im Harz im Einsatz. Besonders der Schnee lockte viele Tagestouristen, die teilweise die Corona-Regelungen nicht befolgten, in das Mittelgebirge (Symbolbild).

Polizeikontrollen in Niedersachsen: Bei Verstößen gegen Corona-Regeln droht ein Bußgeld

In Zukunft will die Bundespolizei aber härter durchgreifen: Wer keinen Mund-Nasen-Schutz trägt, muss mit einem Bußgeld von bis zu 150 Euro rechnen. Wer die Abstandsregeln nicht einhält, wird mit 400 bestraft. Allein am vergangene Wochenende wurden laut Angaben des Landkreises Goslar, in etwa 180 Fällen ein Bußgeld verhängt, da sich Touristen an Ausflugsorten nicht an die Corona-Regeln hielten.

Corona in Niedersachsen: Die aktuellen Fallzahlen vom Samstag (23.01.2021)

Update vom Samstag, 23.01.2021, 12.20 Uhr: Das Land Niedersachsen hat die aktuellen Corona-Fallzahlen bekannt gegeben. Demnach wurden dem niedersächsischen Landesgesundheitsamt innerhalb von 24 Stunden 1207 weitere Infektionen gemeldet, weshalb die seit Beginn der Pandemie aufgezeichneten Fälle auf insgesamt 135.140 ansteigen.

40 weitere Personen sind mit einer Corona-Infektion gestorben. 1.428 weitere Menschen gelten zudem wieder als genesen. Die 7-Tage-Inzidenz für das Bundesland Niedersachsen liegt derzeit bei 91,8.

Nachgewiesene Corona-Infektionen (23.01.2021)135.140 (+1207)
Verstorbene Personen2.944 (+40)
Geschätzte genesene Personen114.280 (+1428)
7-Tage-Inzidenz91,8
Quelle: Land Niedersachsen

Corona in Niedersachsen: Kritik an geöffneten Grundschulen

Update vom Freitag, 22.01.2021, 14.54 Uhr: Die Teil-Öffnung von Grundschulen während des verschärften Corona-Lockdowns in Niedersachsen stößt auf Kritik. „Bei allem Verständnis für die Chancen- und Bildungsgerechtigkeit von Kindern - aus ärztlicher Sicht ist die Noch-Öffnung von Grundschulen in Niedersachsen nicht richtig“, sagte Niedersachsens Ärztekammerpräsidentin Martina Wenker der „Hannoverschen Allgemeinen Zeitung“ am Freitag (22.01.2021). „Dieses Virus duldet auch nicht das geringste Nachlassen.“

Obwohl die Landesregierung die Präsenzpflicht für Schüler aufgehoben hat, bleibt das Unterrichtsangebot mit halben Klassen in den Grundschulen bestehen. Eltern können demnach individuell entscheiden, ob ihr Kind in die Grundschule gehen soll. „Ich weiß, wie schwierig so eine Güterabwägung ist, ob man auch die Grundschulen schließen sollte“, sagte sie.

Kritik an der Teil-Öffnung der Grundschule kommt von Niedersachsens Ärztekammerpräsidentin: „Dieses Virus duldet auch nicht das geringste Nachlassen.“ (Symbolbild)

Corona in Niedersachsen: Ärztin besorgt wegen Corona-Mutationen

Nach dem ersten Corona-Lockdown im Frühjahr 2020 hatte Wenker zu denen gehört, die kritisierten, dass Bildungseinrichtungen zuerst geschlossen worden waren. Ihr machten aktuell zwei Dinge Sorgen: die Virus-Mutationen und die wachsende Zahl von Patienten, die auch nach einer leichteren Infektion unter langwierigen Folgen zu leiden haben. Im Kampf gegen Corona zahlten sich „sich Halbheiten nicht aus“, so Wenker.

Am Freitag (22.01.2021) hat Ministerpräsident Stephan Weil während einer Sondersitzung des Landtages die Corona-Strategie für Niedersachsen vorgestellt - dabei hagelte es heftige Kritik seitens der Opposition: „Ziellos und langsam“.

Corona in Niedersachsen: Die aktuellen Fallzahlen von Freitag (22.01.2021)

Das Land Niedersachsen hat die aktuellen Corona-Zahlen veröffentlicht. Seit dem Vortag wurden 1248 weitere Coronainfektionen gemeldet. Am Donnerstag (21.01.2021) waren es mit 1444 noch etwas mehr. Auch die 7-Tage-Inzidenz ist weiter gesunken von 97,4 Fällen pro 100.000 Einwohner am Donnerstag auf aktuell 94,7. Die Zahl der Todesfälle bleibt jedoch hoch, am Freitag (22.01.2021) wurden 51 weitere Todesfälle im Zusammenhang mit einer Coronainfektion gemeldet.

Nachgewiesene Corona-Infektionen (22.01.2021)133.933 (+1248)
Verstorbene Personen2904 (+51)
Geschätzte genesene Personen112852 (+1702)
7-Tage-Inzidenz94,7
Quelle: Land Niedersachsen

Sorge über schwere Corona-Verläufe - „So viele beatmete Kinder hatten wir noch nie“

Update vom Donnerstag, 21.01.2021, 14.49 Uhr: In Niedersachsen sind aktuell acht Kinder mit einer Covid-19-Erkrankung im Krankenhaus, zwei Kinder müssen nach Angaben des Kristenstabs seit Freitag beatmet werden. „Was sich unschön entwickelt, muss man wirklich sagen, ist die Situation bei den Kindern“, sagte der Leiter des Krisenstabs, Heiger Scholz, im Gesundheitsausschuss des Landtages. „So viele beatmete Kinder hatten wir, glaube ich, noch nie“, sagte Scholz weiter. Insgesamt werden in Niedersachsen 1387 erwachsene Corona-Patienten in Krankenhäusern behandelt, davon werden 181 beatmet.

Trotzdem gibt es auch Kritik an den strengen Corona-Kontaktbeschränkungen für Kinder. Ausnahmen gibt es nur für Kinder bis drei Jahre, das stößt bei mehreren Sozialpolitikerinnen im niedersächsischen Landtag auf Unverständnis. Kinder bis drei Jahre dürfen bei Kontakten eines Elternteils dabei sein. Eine Mutter mit Baby darf also die Großeltern besuchen oder mit einer anderen Mutter mit Baby spazieren gehen. Die Ausnahme gilt aber immer nur für einen Elternteil und nicht pro Kind. „Ich als Mutter wüsste wirklich nicht, wie ich mit so einer Verordnung umgehe“, sagte die Grünen-Abgeordnete Meta Janssen-Kucz.

Corona in Niedersachsen: Briefe zum Impfstart an Verstorbene verschickt

Im Rahmen der Informationskampagne zum Start der Corona-Impfungen wurden Briefe der niedersächsischen Landesregierung an über 80-Jährige auch an Verstorbene verschickt. Das hat das Sozialministerium übereinstimmenden Berichten zufolge bestätigt. Die Opposition erneuerte die Kritik an der Nutzung von Postdaten für die Briefkampagne in Niedersachsen. „Es war von Anfang an ein Fehler, sich auf die Post zu verlassen. Denn man weiß, dass deren Adressenlisten weder vollständig noch in jedem Fall korrekt sind“, sagte die Grünen-Abgeordnete Meta Janssen-Kucz.

Er hoffe sehr, dass es sich um Ausnahmen handele, sagte Niedersachsens Ministerpräsident Stephan Weil. „Aber wir werden bei einem Projekt von diesem Ausmaß nach meiner Einschätzung immer irgendwelche Ruckeligkeiten haben, wo es nicht tatsächlich zu 100 Prozent das ist, was man sich wünscht.“

Niedersachsen: Die aktuellen Corona-Fallzahlen - Inzidenz in vielen Kreisen weiter hoch

Das Land Niedersachsen hat die neuen Corona-Fallzahlen veröffentlicht. Insgesamt wurden 1444 neue Covid-19-Fälle aus den 45 Landkreisen und kreisfreien Städten übermittelt, damit ist die Gesamtzahl im Vergleich zum Vortag auf insgesamt 132.685 Fälle gestiegen.

Zudem wurden in Niedersachsen 43 neue Todesfälle im Zusammenhang mit einer Coronainfektion gemeldet. Die 7-Tage-Inzidenz ist im Vergleich zum Vortag leicht gesunken, von 99,9 auf 97,4 Fälle pro 100.000 Einwohner. Von der Gesamtzahl der Fälle gelten 111.150 Fälle als genesen (83,8 Prozent).

Die Inzidenzampel für Niedersachsen ist weiterhin überwiegend rot gefärbt. In 15 Landkreisen und kreisfreien Städten liegt die 7-Tage-Inzidenz bei über 100 Fällen pro 100.000 Einwohner. Im Kreis Göttingen liegt die Inzidenz bei 81,6, im Kreis Northeim bei 63,5.

Corona in Niedersachsen: Weil stellt neue Corona-Regeln vor

Update vom Mittwoch, 20.01.2021, 12.39 Uhr: Niedersachsens Ministerpräsident Stephan Weil (SPD) hat am heutigen Mittwoch (20.01.2021) die verschärften Corona-Regeln vorgestellt. Bezüglich Schulen und Maskenpflicht wird es deutliche Veränderungen geben.

Dabei stellt Niedersachsen den Schulbesuch für Grundschüler bis Mitte Februar frei. Weil erklärt, dass grundsätzlich der Wechselunterricht mit geteilten Klassen beibehalten werden soll. Bereits am Montag (18.01.2021) ist der Unterricht an Grundschulen in diesem Wechselmodell angelaufen. Das bleibe laut Kultusminister Grant Hendrik Tonne (SPD) auch weiterhin möglich. Reines Distanzlernen in Corona-Zeiten sei für die Schüler schwierig: „Das ist eine riesige Herausforderung für Kinder, für Eltern.“

Corona-Pandemie in Niedersachsen: Die aktuellen Fallzahlen vom Mittwoch (20.01.2021)

Außerdem sind die aktuellen Fallzahlen für Niedersachsen veröffentlicht worden. Erneut wurden zahlreiche Corona-Neuinfektionen gemeldet. 1319 Menschen haben sich binnen 24 Stunden mit dem Coronavirus infiziert. Damit steigt die Zahl der Infektionen seit Beginn der Pandemie auf 131.241.

Zudem wurden 83 Todesfälle im Zusammenhang mit einer Corona-Infektion vermeldet. Als genesen gelten in Niedersachsen 1749 Personen. Die landesweite 7-Tage-Inzidenz liegt derzeit bei 99,9.

Corona in Niedersachsen: Wissenschaftlerin aus Göttingen fordert harten Lockdown

Update vom Dienstag, 19.01.2021, 12.13 Uhr: Im Corona-Sonderausschuss des Niedersächsischen Landtags hat sich die Physikerin Viola Priesemann für einen kurzen, harten Lockdown ausgesprochen. Am heutigen Dienstag (19.01.2021) wollen Bund und Länder erneut über die Pandemie-Lage und weitere Maßnahmen beraten.

Die Politik müsse sich nach Meinung der Wissenschaftlerin vom Göttinger Max-Planck-Institut für Dynamik und Selbstorganisation klar entscheiden, ein Kompromiss helfe in Hinblick auf die aktuelle Corona-Lage nicht weiter. Aus ihrer Sicht sei man von Lockerungen noch weit entfernt, berichtet der NDR am Dienstag (19.01.2021).

Corona in Niedersachsen: Die Fallzahlen vom Dienstag (19.01.2021)

Das Land Niedersachsen hat die aktuellen Zahlen in Verbindung mit dem Corona-Infektionsgeschehen bekannt gegeben. Demnach haben sich binnen 24 Stunden 598 weitere Personen mit dem Virus infiziert, damit steigt die Anzahl der gemeldeten Corona-Fälle in Niedersachsen auf insgesamt 129.922.

Außerdem wurden 83 weitere Todesfälle in Zusammenhang mit Corona gemeldet - 976 Menschen gelten zudem wieder als genesen. Die 7-Tages-Inzidenz für das Bundesland liegt am Dienstag (19.01.2021) bei 102,3.

Corona in Niedersachsen: Landesregierung für Lockdown-Verlängerung

Update vom Montag, 18.01.2021, 13.18 Uhr: Die Landesregierung in Niedersachsen hat sich vor dem Corona-Gipfel-Treffen am Dienstag, 19.01.2021, für eine Verlängerung des Lockdowns bis Mitte Februar ausgesprochen. Verschärfte Regeln seien in Hinblick auf die wirtschaftlichen Schäden nicht tragbar, erklärte Staatssekretär Jörg Mielke. „Wir werden keine Verschärfung der Kontaktbeschränkungen vorschlagen.“ Auch die Überlegung einer nächtlichen Ausgangssperre findet keine Unterstützung aus Niedersachsen, so die dpa.

Dennoch wird „eine verbindliche Regelung zum Homeoffice“ gefordert. Eine Pflicht zum Tragen von FFP2-Masken wie in Bayern lehne die niedersächsische Landesregierung ebenfalls ab. Dennoch sei es denkbar, einfache OP-Masken beispielsweise im öffentlichen Nahverkehr vorzuschreiben. Alltagsmasken aus Stoff könnten hier dann nicht mehr zulässig sein.

Wird der Corona-Lockdown in Niedersachsen verlängert? Die Landesregierung spricht sich für eine Verlängerung bis Mitte Februar aus - allerdings ohne eine weitere Verschärfung der bisherigen Regeln. Die Innenstädte wie hier in Hannover könnten also noch länger verwaist bleiben. (Symbolbild)

Corona-Pandemie in Niedersachsen: Zahlreiche Infizierte im Krankenhaus

Die Situation zur Impfstoffversorgung in Niedersachsen ist unklar. „Wir wissen noch nicht, wann wir mit wie viel rechnen können“, sagte der Leiter des Corona-Krisenstabs der Landesregierung, Staatssekretär Heiger Scholz. Noch in dieser Woche soll das Land die ursprünglich zugesagte Anzahl an Dosen erhalten.

Nach Scholz würden sich zudem die Corona-Zahlen „auf zu hohem Niveau“ stabilisieren. 662 Menschen haben sich binnen 24 Stunden mit dem Coronavirus infiziert. Damit steigt die Zahl der gemeldeten Fälle am Montag (18.01.2021) seit Beginn der Pandemie auf 129.324. Auch die Zahl der Todesfälle steigt um 15 Personen.

In den Kliniken werden aktuell 1405 Corona-Infizierte behandelt, 278 davon intensivmedizinisch. 181 Corona-Patienten müssen künstlich beatmet werden. Die 7-Tages-Inzidenz liegt im landesweiten Durchschnitt bei 103,8.

Coronavirus in Niedersachsen: Volle Parkplätze in Schneegebieten

Update vom Sonntag, 17.01.2021, 11.30 Uhr: Aufgrund von zahlreich erwarteten Tagestouristen haben einige Schneegebiete in Niedersachsen die Corona-Maßnahmen am Wochenende angepasst. Das große Chaos sei am Samstag (16.01.2021) allerdings ausgeblieben.

Bis auf einige wenige Parkverstöße sei es laut Angaben des Polizeikommissariats Oberharz ruhig geblieben. Die Polizei Goslar meldete hingegen einige volle Parkplätze bereits am Vormittag. Daher mussten zeitweise einige Straßen gesperrt werden, das Rodelverbot für die größten und am stärksten besuchten Hänge habe allerdings Wirkung gezeigt, heißt es in einem Artikel auf ndr.de.

Corona in Niedersachsen: Inzidenz sinkt unter 100

Das Land Niedersachsen hat die aktuellen Corona-Fallzahlen veröffentlicht. Am Sonntag (17.01.2021) wurden 1250 Neuinfektionen mit dem Coronavirus gemeldet. Seit dem Beginn der Pandemie haben sich in Niedersachsen 128.662 Personen mit Covid-19 infiziert. Von der Gesamtzahl der Fälle gelten 105.730 Personen als genesen.

Die Zahl der Todesfälle in Zusammenhang mit dem Coronavirus ist um 11 Personen auf 2629 Verstorbene gestiegen. Die Inzidenz in Niedersachsen sinkt weiter leicht auf 99,8.

Corona in Niedersachsen: Schneegebiete passen Corona-Maßnahmen an

Update vom Samstag, 16.01.2021, 13.30 Uhr: Es soll am Wochenende winterlich bleiben, in höheren Lagen kann mit einer Schneedecke von bis zu 30 Zentimetern gerechnet werden. Das zieht - wie schon an den vergangenen Wochenenden - zahlreiche Besucher an. Daher haben einige Landkreise in Niedersachsen zusätzliche Corona-Maßnahmen erlassen. Die Einhaltung soll verstärkt von der Polizei kontrolliert werden.

So hat der Nationalpark Harz beispielsweise das Spuren der Loipen eingestellt, auf Rodelhängen und Parkplätzen im Oberharz gelte eine Maskenpflicht. Auch Essen und Trinken sei dort verboten, wo ein Mund-Nasen-Schutz getragen werden müsse, heißt es in einer neuen Allgemeinverfügung des Landkreises Goslar im Rahmen der Corona-Pandemie. Der Landkreis Holzminden hingegen erlässt laut Berichten des NDR ein komplettes Rodelverbot. Das Hinterherziehen eines Schlittens beim Spazierengehen sei laut Allgemeinverfügung allerdings genauso erlaubt wie Ski-Langlauf.

Maskenpflicht oder gänzlich gesperrte Rodelhänge: Zahlreiche Schneegebiete in Niedersachsen passen ihre Corona-Maßnahmen an. (Symbolbild)

Corona in Niedersachsen: Die aktuellen Infektionszahlen am Samstag

Das Land Niedersachsen hat die aktuellen Zahlen in Verbindung mit dem Corona-Infektionsgeschehen bekannt gegeben. Demnach haben sich binnen 24 Stunden 1177 weitere Personen mit dem Virus infiziert, damit steigt die Anzahl der gemeldeten Corona-Fälle in Niedersachsen auf insgesamt 127.412.

Außerdem wurden 46 weitere Todesfälle in Zusammenhang mit Corona gemeldet - 676 Menschen gelten zudem wieder als genesen. Die 7-Tages-Inzidenz für das Bundesland sinkt auch am Samstag (16.01.2021) leicht und liegt bei 102,7.

Corona in Niedersachsen: Ministerpräsident Weil hält Lockdown bis Ostern für „übertrieben“

Update vom Freitag, 15.01.2021, 14 Uhr: Am kommenden Dienstag (19.01.2021) tagt erneut ein Corona-Krisengipfel - dann soll über eine Verlängerung und eine Verschärfung des Lockdowns beraten werden. Laut einem Bericht der Deutschen Presse-Agentur (dpa) zufolge, rät Niedersachsens Ministerpräsident Stephan Weil davon ab, jetzt schon über einen Corona-Lockdown bis Ostern zu sprechen.

„So weit möchte ich nicht gehen. Gelingt es uns, schnell und nachhaltig unter den Inzidenzwert von 50 Infektionen pro 100 000 Einwohner und Woche zu kommen, müssen wir nicht den Frühlingsanfang abwarten, um darüber zu reden, wie wir wieder mehr Normalität schaffen. Aber jetzt schon zu sagen, wir sehen uns Ostern wieder, das hielte ich für übertrieben“, so der SPD-Politiker am Freitag (15.01.2021) gegenüber der Hannoverschen Allgemeinen Zeitung.

Entscheidend sei zudem nicht das Datum, sondern die Inzidenzwerte. Weil glaube auch laut eigener Aussage nicht, dass in der nächsten Ministerpräsidentenkonferenz mit Kanzlerin Angela Merkel wieder Corona-Lockerungen besprochen werden.

Corona in Niedersachsen: Informationen zum aktuellen Infektionsgeschehen

Update vom Freitag, 15.01.2021, 12.45 Uhr: Das Land Niedersachsen informiert über das aktuelle Corona-Infektionsgeschehen. Demnach wurden 1.473 neue Fälle innerhalb der letzten 24 Stunden gemeldet - insgesamt steigt die Zahl der positiven Corona-Infektionen nun auf 126.235. 1.386 Personen gelten wieder als genesen.

Die Zahl der Todesfälle im Zusammenhang mit einer Covid-19-Erkrankung ist um 62 weitere gestiegen und beträgt nun 2.572. Die Inzidenz für das Bundesland Niedersachsen sinkt auf 105,7.

Corona in Niedersachsen: VW-Betriebsratschef positiv getestet

Update vom Donnerstag, 14.01.2021, 12 Uhr: Laut Informationen der Deutschen Presse-Agentur (dpa), ist VW-Betriebsratschef Bernd Osterloh positiv auf das Coronavirus getestet worden und hat sich in Quarantäne begeben. Symptome zeige der 64-Jährige laut einer Mitarbeitervertretung des Konzerns in Wolfsburg bisher jedoch keine.

Osterloh, der nun vorerst von zu Hause aus arbeitet, sagte zu seiner Corona-Infektion, dass man „den weiteren Verlauf abwarten“ müsse und er die Erkrankung „ernst“ nehmen würde. Wo und wann genau es zu der Ansteckung kam, sei unklar, so der Betriebsrat.

Sowohl das Gesundheitswesen des Unternehmens als auch das Wolfsburger Gesundheitsamt gehen nun enge Kontakte Osterlohs aus den letzten Tagen durch. Die entsprechenden Personen arbeiteten ebenfalls vorsorglich daheim, mehrere wurden bereits getestet. Bisher seien allerdings keine Folgeinfektionen bekannt.

Bernd Osterloh, Betriebsratschef von VW, hat sich mit Corona infiziert.

Corona in Niedersachsen: Die aktuellen Fallzahlen vom Donnerstag (14.01.2021)

Update vom Donnerstag, 14.01.2021, 12.50 Uhr: Das Land Niedersachsen hat die aktuellen Corona-Fallzahlen veröffentlicht. Am Donnerstag (14.01.2021) wurden 1.705 Neuinfektionen mit dem Coronavirus gemeldet. Seit dem Beginn der Pandemie haben sich in Niedersachsen 124.762 Personen mit Covid-19 infiziert. Von der Gesamtzahl der Fälle gelten 103.023 Fälle als genesen.

Die Zahl der Todesfälle in Zusammenhang mit dem Coronavirus ist um 44 Personen auf 2.510 Verstorbene gestiegen. Die Inzidenz in Niedersachsen sinkt leicht auf 108,6.

Corona in Niedersachsen: Polizei muss Kindergeburtstagsparty auflösen

Update vom Mittwoch, 13.01.2021, 15.54 Uhr: In Hameln hat die Polizei eine Kindergeburtstagsparty aufgelöst. Trotz Corona und aktuellem Lockdown hatten sich entgegen der geltenden Kontaktregeln 30 Menschen zu einer Feier getroffen.

Nach Angaben der Polizei fand die Feier in einer Wohnung in einem Mehrfamilienhaus in Hameln (Niedersachsen) statt. Nachbarn sollen sich über die Feier beschwert haben. Wie ndr.de am Mittwoch (13.01.2021) berichtet, versuchten sich die Gäste in Schränken und hinter Türen zu verstecken, als die Polizei eintraf. Eine Frau habe sich laut Medienberichten sogar mit fünf Kindern in einer Toilette eingeschlossen.

Eine Mund-Nasen-Bedeckung habe in der Wohnung niemand getragen, auch die geltenden Abstände aufgrund der Corona-Pandemie seien nach Angaben der Polizei nicht eingehalten worden. Nachdem die Beamten die Personalien der Anwesenden aufgenommen hatten, beendeten sie die Party und leiteten gegen die 15 anwesenden Erwachsenen Ordnungswidrigkeitsverfahren ein.

Corona in Niedersachsen: Verbreitet sich Virus-Variante aus Großbritannien?

Update vom Mittwoch, 13.01.2021, 12.30 Uhr: Nachdem zwei Personen, die Ende Dezember von einem Großbritannien-Aufenthalt nach Vechta zurückgekehrt waren, positiv auf die britische Coronavirus-Mutante getestet wurden, sind nun auch vier Kontaktpersonen Corona-positiv.

Unklar ist, ob sie auch die neue Corona-Variante in sich tragen. Die beiden Erstinfizierten hatten sich nach ihrem Aufenthalt in Großbritannien in Quarantäne begeben, bei einem Corona-Test wurde bei ihnen schließlich die Virus-Mutante B.1.1.7 nachgewiesen. „Wegen der räumlichen Nähe, in der sie mit den vier Kontaktpersonen leben, geht das Gesundheitsamt davon aus, dass auch diese mit der neuartigen Virus-Variante infiziert sind“, heißt es in einem Artikel auf ndr.de.

Niedersachsen verzeichnet zahlreiche neue Corona-Fälle. Nach der Infektion zweier Menschen mit der Coronavirus-Mutante sind auch Kontaktpersonen Corona-positiv. (Symbolfoto).

Corona in Niedersachsen: Die Fallzahlen vom Mittwoch (13.01.2021)

Das Land Niedersachsen meldet am Mittwoch (13.01.2021), 1.562 Corona-Neuinfektionen. Damit steigt die Gesamtzahl der gemeldeten Corona-Fälle in Niedersachsen auf 123.057. Im Zusammenhang mit Corona sind 48 weitere Menschen verstorben. Als genesen gelten in Niedersachsen 100.894 Personen, das sind 1608 mehr als noch am Vortag (12.01.2021). Die Sieben-Tage-Inzidenz im gesamten Bundesland liegt damit bei 115,3.

Nachgewiesene Corona-Infektionen (13.01.2021)123057 (+1562)
Verstorbene Personen2466 (+48)
Geschätzte genesene Personen100.894 (+1608)
7-Tage-Inzidenz115,3
Quelle: Land Niedersachsen

Das Land Niedersachsen weist auf seiner Internetseite außerdem darauf hin, dass die übermittelten Corona-Fälle nicht am Vortag neu aufgetreten sein müssen, sondern auch aufgrund eines Melde- oder Übermittlungsverzuges beispielsweise aufgrund von Nachermittlungen der Gesundheitsämter zeitlich zurückliegen können.

Corona in Niedersachsen: Landkreis Gifhorn verhängt Ausgangssperre

Update vom Dienstag, 12.01.2021, 11.30 Uhr: Der Landkreis Gifhorn reagiert auf das Überschreiten der 7-Tage-Inzidenz von mehr als 200 und verhängt eine nächtliche Ausgangssperre. Diese gelte zunächst bis 31. Januar, zudem soll es in dem niedersächsischen Landkreis zusätzliche Kontrollen und Kontaktverbote im Rahmen der Corona-Pandemie geben.

„Ab heute 20 Uhr dürfen die Bürger im Landkreis Gifhorn bis zum nächsten Morgen um 5 Uhr nicht mehr vor die Tür“, heißt es in einem Bericht des NDR. Der Landkreis in Niedersachsen habe dazu am Montag (11.01.2021) eine Allgemeinverfügung veröffentlicht. Zudem sei laut Landrat Andreas Ebel (CDU) ein komplettes Kontaktverbot zu Menschen außerhalb des eigenen Haushaltes geplant, welches voraussichtlich ab Freitag, spätestens ab kommenden Montag gelten solle. Diese Maßnahme sei mit dem Land Niedersachsen abgestimmt, sagte Ebel gegenüber dem NDR.

Der Landkreis Gifhorn hatte am Sonntag (10.01.2021) mit 258,3 und Montag (11.01.2021) mit 259,5 laut Landesgesundheitsamt landesweit die höchste 7-Tage-Inzidenz aufgewiesen. Neben Alten- und Pflegeheimen (57 Prozent) breite sich das Corona-Virus vor allem in privaten Haushalten (43 Prozent) aus. 

Corona in Niedersachsen: Die Fallzahlen vom Dienstag (12.01.2021)

Das Land Niedersachsen hat die aktuellen Zahlen in Verbindung mit dem Corona-Infektionsgeschehen bekannt gegeben. Demnach haben sich binnen 24 Stunden 673 weitere Personen mit dem Virus infiziert, damit steigt die Anzahl der gemeldeten Corona-Fälle in Niedersachsen auf insgesamt 121.495.

Außerdem wurden 71 weitere Todesfälle gemeldet - 909 Menschen gelten zudem wieder als genesen. Die 7-Tages-Inzidenz für das Bundesland liegt am Dienstag (12.01.2021) bei 118,8.

Aufgrund einer hohen Corona-Inzidenz hat ein Landkreis in Niedersachsen jetzt eine Ausgangssperre verhängt. Die Polizei wird das verstärkt kontrollieren. (Symbolbild)

Corona-Pandemie in Niedersachsen: Schulen trotz Lockdown geöffnet

Update vom Montag, 11.01.2021, 13.00 Uhr: In Niedersachsen haben trotz Corona-Lockdown die Schulen teilweise wieder geöffnet. Obwohl die meisten Schüler von zu Hause lernen müssen, werden Abitur- und Abschlussklassen jedoch im Wechselunterricht unterrichtet. Das berichtet die dpa.

Das Wechselmodell gilt auch für Grundschüler in Niedersachsen. Doch das stößt im Bundeskanzleramt auf Kritik. „Die vorzeitige Schulöffnung ist sehr eindeutig gegen den Geist der Beschlüsse von Bund und Ländern“, betont der Staatsminister im Kanzleramt, Hendrik Hoppenstedt, gegenüber der „Hannoverschen Allgemeinen Zeitung“. Eine Online-Petition fordert, die Öffnung von Schulen rückgängig zu machen.

Corona-Pandemie in Niedersachsen: Landesregierung verteidigt Konzept

Schulen seien ein „normaler Infektionsort“. Erkenntnisse, dass es in Schulen weniger Corona-Infektionen gebe, existieren nicht. Im Gegenteil: Eine Studie zeigt, dass die Schließung von Schulen zu den effektivsten Maßnahmen im Kampf gegen die Corona-Pandemie zählt.

Eine Sprecherin der Landesregierung Niedersachsen verteidigt das Konzept der frühzeitigen Öffnung. „Die Kritik von Herrn Hoppenstedt ist nicht korrekt: Das Vorgehen in Niedersachsen bewegt sich selbstverständlich innerhalb des zwischen Bund und Ländern vereinbarten Rahmens“, erklärte sie.

Corona in Niedersachsen: Kontaktregeln für Kinder gelockert

Wie „ndr.de“ am Sonntag (11.01.2021) berichtete, wurden zudem die Corona-Kontaktregeln für Kleinkinder in Niedersachsen gelockert. Kinder bis drei Jahre dürfen demnach bei Treffen mit einer Betreuungsperson dabei sein. Nach dieser Regelung darf beispielsweise ein Elternteil mit Kleinkind die Großeltern besuchen.

In Niedersachsen haben sich innerhalb der vergangenen 24 Stunden 369 Personen mit dem Coronavirus infiziert. Damit klettert die Zahl der Corona-Fälle seit Beginn der Pandemie auf 120.822. Auch die Zahl der Todesfälle steigt. Acht Menschen sind im Zusammenhang mit einer Covid-19-Erkrankung verstorben. Die landesweite 7-Tage-Inzidenz liegt bei 121,1.

Coronavirus in Niedersachsen: Ärztin warnt vor Langzeitfolgen einer Covid-19-Infektion

Update vom Sonntag, 10.01.2021, 11.41 Uhr: Martina Wenker, Niedersachsens Ärztekammer-Präsidentin, warnt vor den Langzeitfolgen einer Corona-Infektion. Auch nach einer Genesung können Beschwerden auftreten. „Wer von Covid-19 genesen ist, ist oft mitnichten sofort wieder gesund“, erklärte die Fachärztin für Lungenheilkunde gegenüber der Deutschen Presse-Agentur (dpa).

20 bis 30 Prozent der Patienten zeigen nach einer Infektion ein sogenanntes Post-Covid-Syndrom und klagen über neurologische sowie muskuläre Probleme. Die Ärztin fordert daher eine hohe Impfbereitschaft der Niedersachsen - besonders von Beschäftigten im Gesundheitswesen. „Jeder, der ein Impfangebot bekommt, sollte sich auch impfen lassen“, betonte Wenker gegenüber der dpa. Die Corona-Impfungen seien nicht nur notwendig, um schwere Krankheitsverläufe zu verhindern, sondern auch um die Klinken nicht an ihre Kapazitätsgrenzen zu bringen.

Die Corona-Fallzahlen sowie die Inzidenzen steigen in Niedersachsen trotz Lockdown weiter an: Die Präsidentin der Niedersächsischen Ärztekammer warnt eindringlich vor den Langzeitfolgen einer Covid-Erkrankung und ruft zu einer hohen Impfbereitschaft auf. (Symbolbild)

Corona in Niedersachsen: Die aktuellen Fallzahlen vom Sonntag (10.01.2021)

Zudem wurden die aktuellen Fallzahlen für Niedersachsen bekannt gegeben. Innerhalb der vergangenen 24 Stunden infizierten sich 1748 Personen neu mit dem Coronavirus. Damit klettert die Zahl der Corona-Fälle insgesamt seit Ausbruch der Pandemie auf 120.453. Auch die Zahl der Todesfälle steigt um 15 Personen. Die landesweite 7-Tage-Inzidenz ist von 106,8 auf 121,5 angestiegen.

Corona in Niedersachsen: Verschärfte Lockdown-Regeln gelten

Update vom Samstag, 09.01.2021, 10.42 Uhr: Am morgigen Sonntag (10.01.2021) gelten die neuen strengeren Corona-Regeln im verlängerten Lockdown in Niedersachsen. „Wir werden die strengen Maßgaben natürlich nicht einen Tag länger aufrechterhalten als notwendig. Das gilt sowohl für den wirtschaftlichen als auch für den gesellschaftlichen und privaten Bereich“, sagt Niedersachsens Ministerpräsident Stephan Weil (SPD)der „Neuen Osnabrücker Zeitung“ am Samstag (09.01.2021).

Weil hofft auf Lockerungen der Einschränkungen in der Corona-Pandemie ab Februar. „Mein klares Ziel ist, dass die zusätzlichen Beschränkungen nicht über den Januar hinaus verlängert werden müssen“, so Weil gegenüber der „Neuen Osnabrücker Zeitung“: „Aber ein Ziel ist etwas anderes als ein Versprechen, das muss allen klar sein.“

Corona in Niedersachsen: Neue Regeln greifen ab Sonntag (10.01.2021)

In Niedersachsen liegen die Corona-Fallzahlen trotz eines Wiederanstieges noch immer unter dem Niveau etlicher anderer Bundesländer, dennoch greifen ab dem morgigen Sonntag (10.01.2021) die neuen Corona-Regeln. Auch für Schulen und Kitas gelten ab Montag (11.01.2021) neue Regeln: Ein kleinerer Teil der Schüler kann dennoch in die Schule kommen und auch bei der privaten Kinderbetreuung gibt es eine Lockerung der Kontaktbeschränkungen. Die Einschränkung des Bewegungsradius auf 15 Kilometer in Hotspots überlässt das Land den Kommunen und macht sie nicht zur Pflicht.

Corona-Lage in Niedersachsen: Die aktuellen Fallzahlen vom Samstag (09.01.2021)

Bis zum Samstag (09.01.2021) 9 Uhr wurden dem Niedersächsichen Landesgesundheitsamt (NLGA) insgesamt 118.705 Fälle von Infektionen mit dem Coronavirus gemeldet. Das sind 1164 Fälle mehr als noch am Vortag. Insgesamt sind in der Pandemie bislang 2324 Menschen in Niedersachsen im Zusammenhang mit einer Covid-19-Erkrankung gestorben.

Als Genesen gelten in Niedersachsen nach einschlägiger Hochrechnung 93.573 der bislang gemeldeten laborbestätigten Fälle. Das entspricht einem Anteil von 78,8 Prozent. Die landesweite 7-Tage-Inzidenz ist wieder über 100 gestiegen - sie liegt am Samstag bei 106,8 (Vortag 98,1). Am höchsten liegt die Inzidenz Gifhorn, aktuell mit einer Inzidenz von 226 der einzige Corona-Hotspot in Niedersachsen. In Stadt und Landkreis Göttingen liegt die Inzidenz aktuell bei 70,5 und im Landkreis Northeim bei 66,5. An der Uni-Klinik in Göttingen werden aktuell die Intensivbetten knapp.

Update vom Freitag, 08.01.2021, 14.25 Uhr: Das Land Niedersachsen hat die aktuellen Zahlen in Verbindung mit dem Corona-Infektionsgeschehen bekannt gegeben. Demnach haben sich binnen 24 Stunden weitere 1762 Personen mit dem Virus infiziert die Anzahl der Fälle steigt nun auf insgesamt 117.541.

Außerdem wurden 45 weitere Todesfälle gemeldet - 1.585 Menschen gelten zudem wieder als genesen. Die 7-Tages-Inzidenz für das Bundesland liegt nun bei 98,1 ist somit im Vergleich zum Vortag um 0,4 gestiegen.

Corona in Niedersachsen: Land rät von Hochzeiten ab

Die niedersächsische Landesregierung rät angesichts der verschärften Corona-Lage derzeit von Hochzeiten ab, wie die dpa berichtet. „Wir bitten alle darum, wenn irgendwie möglich, in den nächsten Wochen von einer Hochzeit abzusehen“, sagte Regierungssprecherin Anke Pörksen am Freitag in Hannover. Standesamtliche und kirchliche Trauungen seien aber weiterhin möglich, allerdings unter strikter Beachtung der Kontaktbeschränkungen - viele Gäste bleiben verboten.

Corona in Niedersachsen: Ethikrat kritisiert politische Maßnahmen

Update vom Donnerstag, 07.01.2021, 11.35 Uhr: Im Kampf gegen die Corona-Pandemie hat der Philosoph Jürgen Manemann, Mitglied im Niedersächsischen Ethikrat, der Politik Versäumnisse vorgeworfen. „Wenn wir auf die Maßnahmen schauen, müssen wir uns leider eingestehen, dass wir aus der ersten Krise nichts dazugelernt haben“, sagte Manemann der „Hannoverschen Allgemeinen Zeitung“.

Die Zeit, sich auf eine nächste Welle vorzubereiten, sei nicht genutzt worden. „Obwohl wir alle wussten, dass die nächste Corona-Welle ab dem Herbst auf uns zurollt und im Winter die Infektionszahlen in die Höhe schießen werden.“ Die Politik werde zu stark von oben betrieben: „Sie reagieren auf steigende Infektionszahlen, aber entwickeln keine neuen Konzepte. Dazu müssten sie auf allen Ebenen stärker auf Partizipation setzen“, sagte Manemann.

Corona in Niedersachsen: Mitglied des Ethikrates mit heftiger Kritik an der Politik

So hätte die Frage, wer den Impfstoff zuerst bekommen solle und wer erst später, bereits im Sommer im Parlament diskutiert werden können. „Zeit dafür gab es in den Sommermonaten, doch sie wurde nicht genutzt.“ Zudem mahnte er an flexiblere Maßnahmen an. Restaurantbesitzer, hätten oft viel Zeit, Energie und Geld verwendet, um der Corona-Infektion wirksam zu begegnen. „Doch diese Bemühungen wurden jetzt durch einfache Verbote zunichtegemacht“, sagte Manemann.

Corona in Niedersachsen: Die aktuellen Fallzahlen von Donnerstag (07.01.2021)

Das Land Niedersachsen hat die aktuellen Corona-Fallzahlen veröffentlicht. Am Donnerstag (07.01.2021) wurden 2395 Neuinfektionen mit dem Coronavirus gemeldet. Seit dem Beginn der Pandemie haben sich in Niedersachsen 115.779 Personen mit dem Coronavirus infiziert. Von der Gesamtzahl der Fälle gelten 95.030 Fälle als genesen (82.1 Prozent).

In den vergangenen 24 Stunden sind 66 Personen im Zusammenhang mit dem Coronavirus verstorben. Die 7-Tage-Inzidenz ist im Vergleich zum Vortag leicht gestiegen, von 91,8 auf 94,1 Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner.

Nachgewiesene Corona-Infektionen (07.01.2021)115.779 (+2395)
Verstorbene Personen2239 (+66)
Geschätzte genesene Personen95.030 (+1794)
7-Tage-Inzidenz94,1
Quelle: Land Niedersachsen

Weil rechnet mit schwieriger Lage bis März - Die aktuellen Fallzahlen

Update vom Mittwoch, 06.01.2021, 13.51 Uhr: Niedersachsens Ministerpräsident Stephan Weil rechnet trotz des derzeitigen Lockdowns mit einer schwierigen Situation bis Ende März. „Danach wird es hoffentlich besser“, sagte der SPD-Regierungschef im NDR. Bund und Länder haben angesichts der Corona-Infektionslage am Dienstag (05.01.2021) eine Verlängerung des Lockdowns bis Ende Januar beschlossen und einige Corona-Maßnahmen verschärft.

Er könne nachvollziehen, dass viele Bürgerinnen und Bürger ein starkes Gefühl der Verwirrung spürten, sagte Weil. Es sei aber wichtig, jetzt weiter durchzuhalten. Bezogen auf die Fallzahlen und Belastung des Gesundheitssystems stehe Niedersachsen aktuell „immer noch auf der guten Seite“, so Weil.

Corona in Niedersachsen: Die aktuellen Fallzahlen am Mittwoch (06.01.2020)

Am Mittwoch (06.01.2021) wurden in Niedersachsen 1672 neue Infektionen mit dem Coronavirus gemeldet. Die Gesamtzahl der gemeldeten Infektionen steigt damit auf 113.384. Insgesamt 93.236 Personen gelten als genesen. Seit dem Vortag wurden 65 weitere Todesfälle im Zusammenhang mit dem Coronavirus gemeldet.

Corona in Niedersachsen: 269 Personen in intensivmedizinischer Behandlung

Die 7-Tage-Inzidenz in Niedersachsen liegt bei 91,8 Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner. Den höchsten Inzidenzwert hat der Kreis Hildesheim mit 157,7. Die 7-Tage-Inzidenz im Kreis Göttingen liegt bei 82,2 und in Northeim bei 43,1. In Niedersachsen befinden sich laut dem Intensivregister derzeit 269 Personen mit Covid-19 in intensivmedizinischer Behandlung, davon werden 142 invasiv beatmet. 443 Intensivbetten sind aktuell frei.

Corona in Niedersachsen: Die aktuellen Fallzahlen

Update vom Dienstag, 05.01.2021, 11.00 Uhr: Das Land Niedersachsen hat die neuen Corona-Fallzahlen veröffentlicht. Demnach haben sich seit Beginn der Pandemie 111.712 Menschen mit Sars-CoV-2 infiziert. Das sind 672 Personen mehr als noch am Vortag (04.01.2021).

Darüber hinaus wurden 61 weitere Todesfälle im Zusammenhang mit dem Coronavirus gemeldet, womit die Zahl auf insgesamt 2108 Verstorbene ansteigt. Die Zahl der Genesenen in Niedersachsen liegt nun bei 91.832 (+1007). Die 7-Tage-Inzidenz liegt am Dienstag (05.01.2021) bei 91,6.

Corona in Niedersachsen: Schulen bleiben länger geschlossen

Update vom Montag, 04.01.2021, 15.15 Uhr: Bei einer Konferenz der Kultusminister am Montag (04.01.2021) wurde die Verlängerung der Schulschließungen beschlossen. Damit sollen Schulen auch in Niedersachsen aufgrund der unklaren Corona-Situation länger als bisher geplant geschlossen bleiben. Das teilt die Kultusministerkonferenz (KMK) in Berlin mit. Die offizielle Entscheidung für Niedersachsen soll am Dienstagnachmittag (05.01.2021) nach der Konferenz von Bund und Ländern mitgeteilt werden.

Deutschland befindet sich weiterhin im Ausnahmezustand, weshalb die beschlossenen Corona-Maßnahmen fortgeführt werden müssen. Dennoch seien Ausnahmen bei der Wiederaufnahme des Schulbetriebs in einzelnen Bundesländern möglich. Zunächst sollen dann Schüler der Jahrgangsstufen eins bis sechs in den Präsenzunterricht zurückkehren. Für die höheren Stufen soll Wechselunterricht stattfinden.

Corona in Niedersachsen: Diskussion um späteren Schulstart

Update vom Montag, 04.01.2021, 12 Uhr: In Niedersachsen gibt es derzeit eine Debatte über einen späteren Schulstart. „Am sichersten wäre womöglich ein verzögerter Gesamtbeginn um mindestens 14 Tage. Erst dann können wir die tatsächliche Infektionslage seriös einschätzen“, erklärt Vize-Ministerpräsident Bernd Althusmann (CDU) gegenüber der Hannoverschen Allgemeinen Zeitung. Ziel sei es, möglichst viele Schüler vor Ort zu unterrichten. Dennoch müsste mit einer Verlängerung des Corona-Lockdowns auch in diesem Bereich mit Einschränkungen gerechnet werden, so Ministerpräsident Stephan Weil (SPD).

Der Landesschülerrat fordert, am geplanten Unterrichtsstart nach den Ferien festzuhalten. „Wir haben gesehen, wie schwerwiegend die Folgen der Schulschließungen im Frühjahr für die psychische Gesundheit und den Bildungserfolg der Schülerinnen und Schüler waren“, sagte der Schülerratsvorsitzende Florian Reetz. Für die meisten Jahrgänge soll aufgrund der derzeitigen Corona-Situation Wechselunterricht stattfinden. Über die neuen Maßnahmen entscheiden am Dienstag (05.01.2021) Bund und Länder.

Corona-Pandemie in Niedersachsen: Die aktuellen Fallzahlen vom Montag (04.01.2021)

Zudem hat das Land Niedersachsen die aktuellen Fallzahlen veröffentlicht. Mehr als 400 Menschen haben sich innerhalb der vergangenen 24 Stunden mit dem Coronavirus infiziert. Damit klettert die Zahl der Corona-Fälle insgesamt auf 111.040 (+431).

Außerdem wurden zwölf Todesfälle im Zusammenhang mit einer Corona-Infektion gemeldet. Diese verteilen sich jeweils auf den Kreis Friesland, Gifhorn, Harburg, Helmstedt, Osnabrück (Stadt) und Rotenburg (Wümme). Sowie je drei weitere Fälle auf Hildesheim und Osnabrück (Kreis). Insgesamt sind 2047 Personen im Zusammenhang mit Sars-CoV-2 gestorben.

336 weitere Personen haben sich von einer Infektion erholt. Die Zahl der Genesenen steigt damit auf 90.825 seit Beginn der Corona-Pandemie. Die landesweite 7-Tage-Inzidenz liegt bei 94,5.

Corona in Niedersachsen: Diskussion über Lockdown-Verlängerung

Update vom Sonntag, 03.01.2020, 14.10 Uhr: Die Landesarmutskonferenz Niedersachsen schlägt angesichts der Corona-Pandemie und weiteren möglichen Lockdowns Alarm: Die Lage könnte sich dadurch im neuen Jahr weiter verschärfen. „Als Folge von Corona wird die Armut weiter zunehmen und jeder Lockdown verschärft die Situation zusätzlich. Die Zahl der Insolvenzen und damit die der Arbeitslosen wird deutlich zunehmen“, prophezeite Geschäftsführer Klaus-Dieter Gleitze gegenüber der Deutschen Presse-Agentur (dpa).

In den aktuellen Diskussionen zu den Corona-Hilfen wie zusätzliche Fördermittel für Konzerne, außerordentliche Wirtschaftshilfen und Umsatzerstattungen für Betriebe oder Steuererleichterungen für Homeoffice würde Armut und ihre Folgen fast völlig ausgeblendet, betont der Geschäftsführer der Landesarmutskonferenz.

Corona-Krise in Niedersachsen: Landesarmutskonferenz fordert dringende Hilfe für Arme

Deshalb wird eine Erhöhung der Hartz-IV-Regelsätze sowie der Grundsicherung um 100 Euro sowie ein einmaliges Corona-Geld in Höhe von 1000 Euro für Arme zur Deckung von Sonderausgaben in der Pandemie gefordert. Auf der Liste der Sofortmaßnahmen stehen zudem: Kostenlose Corona-Masken und Tests für Arme und die Anmietung von Hotels zur Unterbringung von Wohnungslosen.

Corona in Niedersachsen: Die aktuellen Fallzahlen von Sonntag (03.01.2021)

Update vom Sonntag, 03.01.2021, 11.52 Uhr: Das Land Niedersachsen hat die neuen Corona-Fallzahlen bekannt gegeben. Demnach haben sich seit Beginn der Pandemie 110.609 Menschen mit Sars-CoV-2 infiziert. Das sind 619 Personen mehr als noch am Vortag (02.01.2021).

Darüber hinaus wurden 20 weitere Todesfälle im Zusammenhang mit dem Coronavirus gemeldet, womit die Zahl auf insgesamt 2035 Verstorbene ansteigt. Die Zahl der Genesenen steigt ebenfalls an und liegt nun bei 90.489 (+1187). Die 7-Tage-Inzidenz liegt derweil bei 93,5 und ist somit im Vergleich zum Samstag gestiegen.

Corona-Lage in Niedersachsen: Gesundheitsministerin vermutet Verlängerung des Lockdowns

Update vom Samstag, 02.01.2021, 15.27 Uhr: Wird der Corona-Lockdown in Niedersachsen und bundesweit über den 10. Januar 2021 hinaus verlängert? Niedersachsens Gesundheitsministerin Carola Reimann (SPD) geht zumindest davon aus. Dem Deutschlandfunk sagte die Ministerin in einem Interview am Samstag (02.01.2021): „Wir haben immer mehr Patienten, die wir behandeln müssen. Deshalb sehe ich für eine Veränderung keinen Anlass.“

Reimann betonte, dass es wegen der Feiertage noch keine belastbaren Infektionszahlen für Niedersachsen gebe. Am Samstag wurden 516 Corona-Neuinfektionen sowie zehn weitere Todesfälle im Zusammenhang mit Sars-Cov-2 in Niedersachsen gemeldet. Jetzt müsse man in den kommenden tagen laut Reimann die Zahlen weiter im Blick behalten, „aber so wie es aussieht, ist kein anderes Vorgehen angezeigt“.

Corona-Lage in Niedersachsen: Belastung der Kliniken bereits jetzt sehr hoch

Man müsse sehen, wie sich das Infektionsgeschehen in Folge der Weihnachtsfeiertage darstelle, sagte Reimann, die einen massiven Anstieg der Infektionszahlen befürchtet. Dieser Anstieg werde sich dann auch in den Zahlen der Kliniken auswirken.

Die Belastung in den Krankenhäusern sei schon jetzt immens. „Ich setze darauf, dass in den kommenden Wochen auch noch neue Impfstoffe zugelassen werden“, sagte Reimann. Das würde eine große Erleichterung bringen, vor allem wenn es einen Impfstoff gebe, der bei Kühlschranktemperaturen gelagert werden könne. So könnten auch niedergelassene Ärzte impfen. „Dann haben wir eine ganz andere Impfleistung, wenn denn die Produktionskapazitäten stehen.“

Corona in Niedersachsen: Kultusminister beraten über Öffnung der Schulen und Kitas

Reimann steht mit ihrer Meinung zur Verlängerung des Lockdowns nicht alleine da: Viele Mediziner und Wissenschaftler fordern eine Verlängerung der Corona-Beschränkungen. Die Ministerpräsidenten der Länder wollen am 5. Januar 2021 mit Kanzlerin Angela Merkel (CDU) darüber beraten, wie es nach dem 10. Januar mit dem Lockdown weitergeht.

Zuvor beraten die Kultusminister der Länder bereits am Montag über die Situation der Schulen. Im Vordergrund stehe dabei laut der deutschen Presse-Agentur (dpa) die Öffnung der Kitas und Grundschulen, da eine digitale Betreuung in diesen Bereichen nicht möglich sei.

Corona in Niedersachsen: Das sind die Fallzaheln am Samstag (02.01.2021)

Update vom Samstag, 02.01.2021, 11.08 Uhr: Das Land Niedersachsen hat die neuen Infektionszahlen für Samstag (02.01.2021) veröffentlicht. Demnach gibt es 516 Neuinfektionen mit Sars-CoV-2. In der Region Niedersachsen haben sich seit Beginn der Pandemie 109.990 Menschen mit Corona infiziert. Genesen sind bereits 89.302 Personen (+1440).

Die Zahl der Todesfälle in Zusammenhang mit dem Coronavirus ist um zehn Personen auf 2015 Verstorbene gestiegen. Die Inzidenz in Niedersachsen sinkt leicht auf 91,5.

Corona in Niedersachsen: Landesregierung appelliert an Bürger - Twitter-Nutzer sind unzufrieden

Die niedersächsische Landesregierung appelliert weiterhin an seine Bürger - diese sollen weise handeln und sich an die Corona-Regeln halten: Kontakte sollen reduziert, Abstand gehalten, Hände gewaschen und Masken getragen werden. „Wer nicht auf sein gewohntes Leben verzichten will, muss manchmal weniger daran teilnehmen“, heißt es in der Werbekampagne.

Twitter-Nutzer zeigen sich in den Kommentaren unzufrieden: „Liebe @NdsLandesReg, wie viel Geld kostet eigentlich diese Kampagne?“, schreibt ein Nutzer. Ein anderer Nutzer kommentiert: „Es geht nicht um die Bewältigung der Folgen von #Corona, sondern um die Verwaltung des von der Politik durch politische Maßnahmen angerichteten Schadens.“

Corona in Niedersachsen: Das sind die Fallzahlen von Neujahr (01.01.2021)

Update vom Freitag, 01.01.2021, 11.58 Uhr: Die neuen Corona-Fallzahlen wurden vom Land Niedersachsen für Neujahr (01.01.2021) bekannt gegeben. Demnach gibt es 1603 Neuinfektionen, im gesamten Bundesland Niedersachsen haben sich seit Beginn der Pandemie 109.474 Menschen mit dem Coronavirus infiziert.

Auch die Zahl der Todesfälle in Zusammenhang mit dem Coronavirus ist erneut gestiegen. Das Land Niedersachsen meldet 12 weitere Todesfälle, womit die Zahl der Todesfälle auf insgesamt 2005 steigt. Im Vergleich zum Vortag sind circa 1564 Personen genesen. Die Gesamtanzahl der Genesenen steigt auf 87.862. Die Inzidenz in Niedersachsen steigt ebenfalls und liegt aktuell bei 95,2.

Silvester war für die Polizei in Niedersachsen weitestgehend ruhig, dennoch gab es immer wieder Einsätze: Bei einer Explosion in Osnabrück wurden drei Männer verletzt - einer von ihnen schwebt in Lebensgefahr.

Große Partys und ausgiebiges Feuerwerk sind wegen der Corona-Pandemie in Niedersachsen verboten

Erstmeldung vom Donnerstag, 31.12.2020, 13.30 Uhr: Göttingen - Silvester und Neujahr stehen am Donnerstag (31.12.2020) unmittelbar vor der Tür: Appelle an alle Bürger durch Politik, Polizei, Feuerwehr und weiteren Institutionen werden deshalb immer lauter und zahlreicher.

Diskussionen rund um Feuerwerk, Raketen und Böller sind nicht neu - im Jahr 2020 kommt zusätzlich das Coronavirus mit dazu. Nach den derzeitigen Corona-Regeln sind große Partys und ausgiebiges Feuerwerk in Niedersachsen verboten: Maximal fünf Personen aus zwei Haushalten (Kinder unter 14 Jahre ausgenommen) dürfen zusammen feiern.

Silvester 2020 in Niedersachsen: Polizei wird wegen Corona-Regeln verstärkt kontrollieren

Die Polizei kündigte für die Silvesternacht bereits verstärkte Kontrollen an. Der Sprecher der Polizeidirektion Osnabrück äußerte sich gegenüber der Deutschen Presseagentur (dpa) folgendermaßen: „Das Infektionsgeschehen darf in der Silvesternacht nicht aus dem Ruder laufen. [...] Deswegen haben wir die polizeiliche Präsenz noch einmal erhöht.“ Wichtig: Die Corona-Regeln der Kommunen definieren die Zonen, in denen kein Feuerwerk gezündet werden darf.

Verletzungen durch Raketen, Böller oder Alkoholismus müssten in diesem Jahr vermieden werden, appelliert Stephan Weil an die Bürger. Der Ministerpräsident von Niedersachsen bittet darum, Silvester im Jahr 2020 ruhig zu verbringen: „Meine herzliche Bitte an alle Menschen ist, sich in diesem Jahr das Böllern zu verkneifen.“

Corona in Niedersachsen: Das sind die Fallzahlen vom Donnerstag (31.12.2020)

Das Land Niedersachsen hat die aktuellen Corona-Fallzahlen für Donnerstag (31.12.2020) bekannt gegeben. Demnach gibt es 2107 Neuinfektionen, im gesamten Bundesland Niedersachsen haben sich seit Beginn der Pandemie 107.871 Menschen mit dem Coronavirus infiziert. Genesen sind insgesamt 86.298, das sind 1764 Personen mehr als noch am Vortag.

Auch die Zahl der Todesfälle in Zusammenhang mit dem Coronavirus ist erneut gestiegen - auf 1993 (+47). Das Land Niedersachsen meldet 47 weitere Todesfälle. Die Inzidenz in Niedersachsen steigt ebenfalls und liegt aktuell bei 93,2.

Weniger Corona-Impfstoff in Niedersachsen als erhofft - Über 60.000 Impfdosen entfallen ersatzlos

Nach dem langsamen Impfstart und der andauernden Suche nach Personal in den Corona-Impfzentren in Niedersachsen* kommt nun der nächste Rückschlag. Wie das Sozialministerium vor Ort mitteilt, wird eine Charge mit rund 63.000 Impfdosen ersatzlos entfallen. Sie war für Montag, den 04.01.2021, angekündigt worden und könne laut Hersteller Biontech und dem Bundesgesundheitsministerium nicht geliefert werden.

Bereits am Mittwoch (30.12.2020) gab es Lieferschwierigkeiten - 15.000 Impfdosen waren laut dem Sozialministerium in Niedersachsen zwar angekündigt, aber nicht geliefert worden. Ministerpräsident Stephan Weil beurteilte die Produktion gegenüber dem NDR als „noch nicht zuverlässig“. (Jennifer Greve, Diana Rissmann, Helena Gries, Alina Schröder, Karolin Schaefer und Sarah Nemeyer mit dpa) *hna.de ist Teil des bundesweiten Ippen-Digital-Redaktionsnetzwerks.

Rubriklistenbild: © Sven Hoppe/dpa

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