Test-Ergebnisse liegen vor

Besorgniserregende Entdeckung: Coronavirus auf Fleisch-Produkt gefunden

Bei Kontrollen haben chinesische Behörden das Coronavirus auf Chicken-Wings entdeckt. Das Risiko einer Ansteckung beim Verzehr ist aber gering.

  • In China gibt es seit einiger Zeit strenge Kontrollen für Importware.
  • Jetzt haben die Behörden das Coronavirus* auf Fleischprodukten gefunden.
  • Die betroffenen Chicken-Wings kamen aus Brasilien.

Peking - Behörden in China haben eigenen Angaben zufolge Spuren des Coronavirus auf importierten Chicken-Wings aus Brasilien und anderen Waren entdeckt. Eine Probe von der Oberfläche der Hühnerflügel sei positiv auf das Virus getestet worden, teilte die südchinesische Stadt Shenzhen mit.

China hat in den vergangenen Monaten damit begonnen, Einfuhren von Fleisch, Fisch und Meeresfrüchten auf das Coronavirus* zu testen, die in wichtigen Häfen des Landes ankommen. So wurden nach Behördenangaben kürzlich auch Spuren des Virus auf importierten Meeresfrüchten in der nordostchinesischen Stadt Dalian entdeckt. Die Sorge um eine zweite Welle in China ist groß.

Corona auf Chickenwings: Geringe Ansteckungsgefahr beim Verzehr

Für alle Menschen, die möglicherweise mit den Produkten in Kontakt waren, seien Coronatests organisiert worden. Alle Tests seien dabei jedoch negativ ausgefallen.  Auch das Bundesinstitut für Risikobewertung schätzt die Gefahr einer Infektion* über Lebensmittel gering ein. Es gebe derzeit „keine Fälle, bei denen nachgewiesen ist, dass sich Menschen über den Verzehr kontaminierter Lebensmittel mit dem neuartigen Coronavirus infiziert haben“, heißt es auf der Webseite.

Zwar könne eine Schmierinfektion über Oberflächen nicht ausgeschlossen werden, aber zumeist finde eine Ansteckung über sogenannte Tröpfchen statt, die beim Niesen oder Husten in die Luft gelangen und dann von anderen eingeatmet werden.

Corona in China: Es ist nicht der erste Fund auf Lebensmitteln

Es ist aber nicht das erste Mal, dass Behörden in China den Erreger des Virus auf importierten Lebensmitteln entdeckt haben. Bei einem Corona*-Ausbruch in der Hauptstadt Peking hieß es im Juni, das Virus sei auf einem Schneidebrett für importierten Lachs gefunden worden. Nach Angaben der US-Gesundheitsbehörde CDC gibt es aber kein oder nur ein sehr geringes Risiko, dass das neue Coronavirus über Nahrungsmittel übertragen wird. (mam/dpa) *Merkur.de ist Teil des Ippen-Digital-Netzwerkes Eine US-Studie kommt nun zu einem erschreckenden Ergebnis: Demnach ist das Coronavirus wohl tödlicher als die spanische Grippe.

Rubriklistenbild: © picture alliance / Britta Pedersen/dpa-Zentralbild/dpa

Das könnte Sie auch interessieren

Unsere News per Mail

Nach der Registrierung erhalten Sie eine E-Mail mit einem Bestätigungslink. Erst mit Anklicken dieses Links ist die Anmeldung abgeschlossen. Ihre Einwilligung zum Erhalt des Newsletters können Sie jederzeit über einen Link am Ende jeder E-Mail widerrufen.

Die mit Stern (*) markierten Felder sind Pflichtfelder.

Meistgelesen

Ist der Biontech-Impfstoff wirklich so wirksam? Diese israelische Studie überrascht
Ist der Biontech-Impfstoff wirklich so wirksam? Diese israelische Studie überrascht
Ist der Biontech-Impfstoff wirklich so wirksam? Diese israelische Studie überrascht
„Bomben-Zyklon“ rast mit 170 km/h auf Deutschland zu - der Monstersturm kommt
„Bomben-Zyklon“ rast mit 170 km/h auf Deutschland zu - der Monstersturm kommt
„Bomben-Zyklon“ rast mit 170 km/h auf Deutschland zu - der Monstersturm kommt
Golfstrom so schwach wie seit 1.500 Jahren nicht mehr - Experten warnen
Golfstrom so schwach wie seit 1.500 Jahren nicht mehr - Experten warnen
Golfstrom so schwach wie seit 1.500 Jahren nicht mehr - Experten warnen
Corona-Impfung von AstraZeneca: Mit diesen Nebenwirkungen müssen Patienten rechnen
Corona-Impfung von AstraZeneca: Mit diesen Nebenwirkungen müssen Patienten rechnen
Corona-Impfung von AstraZeneca: Mit diesen Nebenwirkungen müssen Patienten rechnen

Kommentare