Auch Deutsche betroffen

Busunfall auf Malta: Zwei Touristen sterben, etliche sind verletzt

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Polizisten stehen an der Stelle, wo der offenen Doppeldeckerbus gegen die Äste fuhr. 

Bei einem Busunfall auf der Ferieninsel Malta sind zwei Touristen ums Leben gekommen, 50 Menschen kamen ins Krankenhaus. Es handelte sich um einen Hop-on-Hop-off-Buss.

Zwei Touristen sind auf Malta ums Leben gekommen, als ein Cabrio-Doppeldeckerbus mit tief hängenden Baumästen kollidierte. Sechs weitere Touristen seien bei dem Unfall am Montag schwer verletzt worden, sagte der Gesundheitsminister des Inselstaats im Mittelmeer, Chris Fearne. Insgesamt wurden demnach 50 Menschen im Krankenhaus behandelt. Der Bus war zum Unfallzeitpunkt im malerisch am Meer gelegenen Ort Zurrieq unterwegs.

Die Polizei machte keine Angaben zur Herkunft der zwei Todesopfer. Nach Informationen des staatlichen Rundfunks handelt es sich um spanische und belgische Staatsangehörige.

Drei der sechs Schwerverletzten sind der Polizei zufolge Briten - zwei Jungen im Alter von 6 und 8 Jahren sowie ein 44-jähriger Mann. Bei den anderen Schwerverletzten handele es sich um eine 31-Jährige Frau aus Deutschland, eine 72-jährige Italienierin sowie um einen 35-jährigen Mann, dessen Staatsangehörigkeit noch unklar sei. Der Fahrer soll ein 24-jähriger Malteser gewesen sein.

Unklar war, ob die Äste bei Sturm beschädigt worden waren. Auf Twitter wurden Bilder von dem offenen Bus verbreitet. Demnach handelt es sich um einen Hop-on-hop-off-Bus, wie er in vielen Touristenstädten unterwegs ist.

Pierre Vella vom maltesischen Verkehrssicherheitsrat bezeichnete den Unfall als einen der schlimmsten in der Geschichte des Landes. Von der Regierung hieß es, man habe Kontakt zu den Botschaften der Opfer.

dpa

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