Nach Unfall in Kolumbien

Busfahrer und Geistlichem drohen 60 Jahre Haft

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Nach einem Unfall mit 33 Toten drohen einem Busfahrer und einem Geistlichem 60 Jahre Haft.

Fundación - Rund drei Monate nach einem schweren Busunglück in Kolumbien mit dutzenden verbrannten Kindern drohen dem Busfahrer und einem Geistlichen lange Haftstrafen.

Den beiden Männer wird fahrlässige Tötung vorgeworfen, wie die Justiz am Freitag (Ortszeit) mitteilte. Demnach drohen dem Busfahrer, der bei der Tragödie selbst zwei Kinder verloren hatte, sowie dem Geistlichen, der den Bus für den Transport nach einem Gottesdienst gechartert hatte, bis zu 60 Jahre Haft.

Bei dem schweren Busbrand im Mai waren 33 Kinder gestorben und viele weitere verletzt worden. Die Kinder im Alter zwischen drei und zwölf Jahren waren auf dem Rückweg von einem Gottesdienst, als ihr Fahrzeug in der Stadt Fundación nach einer Explosion in Brand geriet. Im Zusammenhang mit dem Unglück waren verheerende Sicherheitsstandards ans Licht gekommen: So hatte der Busfahrer keinen Führerschein, außerdem war das Fahrzeug nicht mehr zugelassen.

Der Busfahrer soll zudem illegal gehandeltes Benzin benutzt haben, um seinen Bus zu betanken. Er war vom Unglücksort geflohen, stellte sich aber später der Polizei.

afp

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