Verbrauch aber leicht gesunken

Bundesbürger bleiben Fruchtsaft-Weltmeister

Bonn - Trotz eines sinkenden Verbrauchs an Fruchtsäften und -nektaren bleiben die Bundesbürger weiter Weltmeister beim Verzehr dieser Getränke.

Auf den weiteren Plätzen der internationalen Rangliste der Saftliebhaber folgen nach Angaben des Verbands der deutschen Fruchtsaftindustrie Norwegen, die Niederlande, Finnland und die USA.

Mit einem Pro-Kopf-Konsum von 32 Litern sei der Verbrauch im vergangenen Jahr um durchschnittlich einen Liter zurückgegangen, berichtete eine Sprecherin in Bonn. Im Jahr 2003 hatte der Pro-Kopf-Verbrauch mit 42 Litern zuletzt einen Höchststand erreicht.

Die bundesweit 174 deutschen Hersteller hatten ihren Umsatz im vergangenen Jahr trotz des sinkenden Verbrauchs von 3,5 Milliarden Euro auf 3,6 Milliarden Euro steigern können. Nordrhein-Westfalen gilt als bundesweite Hochburg der Fruchtsafthersteller.

Orangen- und Apfelsäfte blieben auch im vergangenen Jahr nach Angaben des Verbands die Favoriten in der Verbrauchergunst. Zusammen mit der Apfelsaftschorle entfielen fast drei Viertel des Verbrauchs auf die Saft-Klassiker. Deutlich abgeschlagen folgten Multivitamin-, Trauben- und Ananassäfte.

dpa

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