Im Schwalbacher Wald (Mittelhessen)

Brutaler Tierquäler hängt Hund Asko an Baum auf - Jetzt hat er seine Strafe bekommen

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Hund Asko wurde im Januar 2017 an einem Baum aufgehängt.

Ein brutaler Tierquäler hängte Hund Asko an einem Baum im Schwalbacher Wald auf - am Dienstag ist der Prozess gestartet.

Update 12:45 Uhr:

Wegen eines getöteten Hundes ist ein 28-Jähriger in Hessen zu einer Bewährungsstrafe von einem Jahr verurteilt worden. Das Amtsgericht Wetzlar habe es als erwiesen angesehen, dass der Mann im vergangenen Jahr seinen Hund mit einer Leine erhängt habe, sagte eine Gerichtssprecherin am Dienstag. Neben der Bewährungsstrafe muss der Mann 3000 Euro an eine Stiftung des Naturschutzbundes Nabu zahlen. Verurteilt wurde der 28-Jährige wegen Verstoßes gegen das Tierschutzgesetz, das das Töten eines Wirbeltieres ohne vernünftigen Grund verbietet. Zuvor hatte die „Hessenschau“ darüber berichtet.

Der Hund war Anfang 2017 in einem Wald bei Schöffengrund getötet worden. Laut Ermittlern ließ der Täter das leidende Tier an einem Baum im Todeskampf zurück. Ein Spaziergänger fand den erhängten Hund und rief die Polizei. Die Ermittlungen führten zu seinem Herrchen - der Mann gestand. Damals gab der Mann an, in einer Kurzschlussreaktion gehandelt zu haben. Er habe seine private und berufliche Situation als sehr belastend empfunden. Auch vor Gericht habe der Mann die Tat zugegeben, sagte die Gerichtssprecherin. Ob der 28-Jährige das Urteil akzeptiere, sei noch unklar.

Hund an Baum aufgehängt: Meldung am Dienstagmorgen

Wetzlar - Was für ein schrecklicher Anblick! Ende Januar 2017 sorgte die Polizei mit der Veröffentlichung dieser Fotos für Entsetzen bei Tierfreunden und den Bewohnern im mittelhessischen Wetzlar. Ein Spaziergänger hatte damals im Schwalbacher Wald einen aufgehängten Hund gefunden. Extratipp.com* berichtet darüber.

Mit dieser Hundeleine wurde Asko am Baum aufgehängt.

"Asko" hing an einem Baum - tot. Am Dienstag begann der Prozess am Amtsgericht Wetzlar gegen den brutalen Tierquäler. Besonders schlimm: Angeklagt ist Askos Besitzer. Die Art, wie er seinen Hund tötete, ist an Grausamkeit nur schwer zu überbieten. Die Polizei teilte Einzelheiten mit

Detail am Bein von Asko gibt Rätsel auf

Der Mann hatte die Leine in etwa zwei Metern Höhe an einem Ast festgebunden und dann stramm gezogen. Askos Hinterbeine und Gesäß berührten dabei noch den Boden. Der Todeskampf des Schäferhundmischlings muss nach Angaben der Ermittler besonders "qualvoll" gewesen sein.

Am Bein des toten Hundes bemerkten die Ermittler eine Narbe. Das Bein von Asko war rasiert. Alles deutete auf eine OP hin. Gut möglich, dass der Besitzer nach der Operation mit der Pflege des Tieres überfordert war und sich deshalb dazu entscheid, Asko am Baum aufzuhängen. Bereits am Dienstag soll ein Urteil fallen.

Matthias Kernstock

*extratipp.com ist Teil des bundesweiten Ippen-Digital-Redaktionsnetzwerkes.

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