Esa-Landegerät womöglich explodiert

Bruchlandung mit 300 km/h: „Schiaparelli“ auf Mars aufgeschlagen

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Darmstadt - Das erste europäisch-russische Mars-Landegerät ist mit zu hoher Geschwindigkeit auf dem Roten Planeten aufgeschlagen. Es wird sogar vermutet, dass die Sonde bei dem harten Aufprall explodiert ist.

Die Sonde „Schiaparelli“ sei mit einer Geschwindigkeit von mehr als 300 Stundenkilometer auf der Oberfläche angekommen, teilte das Kontrollzentrum in Darmstadt mit. „Das ist traurig, aber wir müssen feststellen, dass die Sonde nicht erfolgreich gelandet ist“, sagte Jan Wörner, Chef der Europäischen Raumfahrtagentur Esa, am Freitag der Deutschen Presse-Agentur. Es sei sogar möglich, dass das Landegerät beim Aufprall explodierte, teilte das Kontrollzentrum in Darmstadt mit.

dpa

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